Gymnasiast wegen pro-palästinensischer Beiträge seiner Mutter von der Schule verwiesen
Im US-Bundesstaat Florida wurde ein Gymnasiast palästinensischer Abstammung von der Schule verwiesen, weil seine Mutter in den sozialen Medien pro-palästinensische Beiträge geteilt hatte.
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Berichten der US-Medien zufolge wurde der 15-jährige Jad Abuhamda, Schüler an der Pine Crest School in Fort Lauderdale, von der Schule verwiesen. Grund dafür waren Beiträge seiner Mutter, Maha Almasri, die an derselben Schule als Mathematiklehrerin arbeitete und in den sozialen Medien die "Kollektivbestrafung" durch Israel im Gazastreifen kritisierte.
In einer schriftlichen Stellungnahme der Schulleitung wurde argumentiert, dass die Social-Media-Beiträge von Almasri "hasserfüllt und provokativ" seien. Almasri wies die Vorwürfe zurück und erklärte, ihre Beiträge hätten lediglich darauf abgezielt, auf die humanitäre Tragödie im Gazastreifen aufmerksam zu machen.
Der Zehntklässler Abuhamda betonte, dass sein Verweis von der Schule, die er seit 10 Jahren besuchte, ungerecht sei und ihn zutiefst enttäuscht habe.
Der Council on American-Islamic Relations (CAIR), die größte muslimische Bürgerrechtsorganisation der USA, forderte in einer Stellungnahme das US-Bildungsministerium dazu auf, den Vorfall zu untersuchen.