Haftstrafe wegen Hassrede für Paludan nach Koranverbrennung in Schweden!

Der dänische rechtsextreme Anführer der Partei Stram Kurs, Rasmus Paludan, wurde in Schweden zu einer viermonatigen Haftstrafe wegen Hassrede verurteilt, da er während einer Koranverbrennung im Jahr 2022 in Malmö Muslime beleidigt hatte.

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In einer Erklärung des Bezirksgerichts Malmö wurde mitgeteilt, dass Paludan wegen Hassrede zu vier Monaten Haft verurteilt wurde, da er während einer Koranverbrennung im Jahr 2022, bei der er das Buch in Speck einwickelte, beleidigende und respektlose Äußerungen gegenüber Muslimen getätigt hatte.

Gegen Paludan waren von verschiedenen Personen und Institutionen Klagen wegen „Hassrede“ aufgrund der Beleidigung des Korans und der Muslime eingereicht worden.

Da Paludan nicht zur Zeugenaussage erschienen war, hatte die Staatsanwaltschaft Malmö einen Haftbefehl gegen ihn erlassen.

Paludan nahm auch an der heutigen Gerichtsverhandlung nicht teil.

Gegenüber dem schwedischen Staatssender SVT kündigte Paludan an, gegen das Urteil Berufung einzulegen und den Fall vor eine höhere Instanz zu bringen.

Zudem fügte Paludan hinzu, dass er Schweden nicht mehr besuchen werde.

OSTERKRAWALLE

Rasmus Paludan hatte während der Osterfeiertage 2022 in den schwedischen Städten Malmö, Norrköping, Jönköping und Stockholm Provokationen durch Koranverbrennungen fortgesetzt.

Demonstranten, die Paludans Aktionen stoppen wollten, zündeten auf den Straßen Reifen an und griffen die Polizei mit Steinen an. Bei den Ausschreitungen wurden 104 Polizisten und 14 Demonstranten verletzt, zudem wurden 20 Polizeifahrzeuge in Brand gesetzt und zerstört.

Rasmus Paludan hatte auch vor der türkischen Botschaft in Stockholm einen Koran verbrannt. Während der Aktion, die unter starkem Polizeischutz stattfand, wurde niemandem erlaubt, sich Paludan zu nähern.

DÄNEMARK VERBIETET PROVOKATIONEN DURCH VERBRENNUNG HEILIGER SCHRIFTEN

Andererseits hatte das dänische Parlament am 7. Dezember 2023 einen Gesetzentwurf verabschiedet, der das Verbrennen heiliger Schriften sowie Angriffe auf diese verbietet.

Es wurde bekannt gegeben, dass Verstöße gegen das Gesetz mit Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren geahndet werden können.