Haley gewinnt republikanische Vorwahl in Washington: Erste Niederlage für Trump
Bei den republikanischen Vorwahlen in Washington D.C. hat Nikki Haley Donald Trump hinter sich gelassen. Mit diesem Ergebnis musste Trump seine erste Niederlage im laufenden Vorwahlprozess hinnehmen.
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Bei den republikanischen Vorwahlen in Washington erreichte der ehemalige Präsident Donald Trump 33,2 Prozent der Stimmen, während Nikki Haley mit 62,9 Prozent der Stimmen ihren ersten Sieg bei den Vorwahlen errang.
Mit diesem Ergebnis ist Haley die erste Frau in der Geschichte der USA, die eine republikanische Vorwahl für sich entscheiden konnte. Zuvor war Trump aus allen bisherigen Vorwahlen siegreich hervorgegangen. Angesichts der bisherigen Ergebnisse verfügt Trump weiterhin über einen deutlichen Vorsprung im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur.
Für die Delegiertenabstimmung, die den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner bestimmen wird, hat Trump nach den bisherigen Ergebnissen 247 Delegierte erreicht. Die Anzahl der Delegierten, die Haley unterstützen, liegt hingegen bei 43.
Die Wahlkampfsprecherin von Haley, Olivia Perez-Cubas, erklärte nach den Vorwahlen in Washington: "Es ist nicht überraschend, dass die Republikaner, die Washington am nächsten stehen, Donald Trump und sein gesamtes Chaos ablehnen."
In den US-Medien wird der Sieg von Haley als 'symbolisch' gewertet. Es wird erwartet, dass Trump die verbleibenden Vorwahlen, wie schon die bisherigen, dominieren wird.