Hamas: Blinkens Versuch, Israel reinzuwaschen, ist Mitschuld am Völkermord
Die Hamas erklärte, der Versuch von US-Außenminister Antony Blinken, Israel von der Verantwortung für das Scheitern des Waffenstillstandsabkommens im Gazastreifen freizusprechen, sei eine Fortsetzung der Politik seines Landes, die sich durch Mitschuld am „Völkermord“ im Gazastreifen auszeichne.
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In einer Erklärung der Hamas hieß es: „Blinkens Haltung, Israel reinzuwaschen und die Hamas für die Verhinderung einer Einigung verantwortlich zu machen, ist eine Fortsetzung der Politik seines Landes, die sich durch Mitschuld am Völkermordkrieg auszeichnet.“
In der Erklärung wurde festgehalten, dass die Hamas „den vorgelegten Vorschlag sowie alle Vorschläge zur Erreichung eines Waffenstillstandsabkommens und zur Freilassung der Gefangenen positiv und mit nationaler Verantwortung behandelt hat.“
Es wurde darauf hingewiesen, dass „die Welt von Netanjahu und seiner Regierung keinerlei Zustimmung zur UN-Sicherheitsratsresolution vernommen hat“ und betont, dass „Israel weiterhin jeden dauerhaften Waffenstillstand im Gazastreifen ablehnt, was im klaren Widerspruch zum Vorschlag von US-Präsident Joe Biden steht.“
Biden hatte am 31. Mai in einer Pressekonferenz im Weißen Haus angekündigt, dass Israel einen neuen Vorschlag für einen Waffenstillstand und die Gefangenen im Gazastreifen unterbreitet habe.
Die Hamas-Führung hatte mitgeteilt, dass sie ihre Antwort auf den von Biden verkündeten israelischen Waffenstillstandsvorschlag für den Gazastreifen an Ägypten und Katar übermittelt habe.
Die Hamas hatte in ihrer Antwort auf den Waffenstillstandsplan erklärt, dass sie der Beendigung der israelischen Angriffe und der Besatzung des Gazastreifens Priorität einräume und „eine positive Haltung gegenüber einem Abkommen zeige, das den Krieg beenden würde.“
Bei den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen seit dem 7. Oktober wurden mindestens 37.202 Palästinenser getötet, darunter mindestens 15.517 Kinder und 10.279 Frauen; 84.932 Menschen wurden verletzt.
Während berichtet wird, dass sich immer noch Tausende Tote unter den Trümmern befinden, wird auch die zivile Infrastruktur zerstört, indem Krankenhäuser und Bildungseinrichtungen, in denen die Bevölkerung Zuflucht sucht, gezielt angegriffen werden.