Hamas lehnt „Projekt zur gewaltsamen Vertreibung“ ab

Die Hamas hat ihre Verbundenheit mit dem Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes betont und erklärt, dass sie Projekte zur gewaltsamen Vertreibung ablehnt.

AA

Die Hamas hat anlässlich des 75. Jahrestages der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN) eine schriftliche Erklärung veröffentlicht.

In der Erklärung wurde dazu aufgerufen, die legitimen Rechte des palästinensischen Volkes zu schützen, das von Israel gegen Zivilisten verübte Massaker und den Völkermord zu stoppen sowie die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen.

INTERNATIONALE BOTSCHAFT

In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass Israel seit über 70 Jahren die Rechte der Palästinenser angreift und verletzt, wurde zum Ausdruck gebracht, dass die Feier des Tages der Menschenrechte im Schatten dieser Angriffe einen klaren Verstoß gegen die Prinzipien der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und das Völkerrecht darstelle.

In der Erklärung wurde betont, dass die internationale Gemeinschaft die politische, moralische und humanitäre Verantwortung dafür trage, den Völkermord in Gaza zu stoppen und Klagen vor internationalen Gerichten einzureichen, damit die Täter als Kriegsverbrecher verurteilt werden.

„WIR LEHNEN DIE POLITIK DER GEWALTSAMEN VERTREIBUNG AB“

In der Erklärung, in der die Hamas ihr Bekenntnis zu allen legitimen Rechten des palästinensischen Volkes – namentlich „Freiheit, Unabhängigkeit, das Recht auf Selbstbestimmung, eine umfassende Befreiung und die Rückkehr in ihre Heimat“ – bekräftigte, wurde unterstrichen, dass alle Siedlungsprojekte, die Politik der gewaltsamen Vertreibung, Extremismus sowie der Verzicht auf unveräußerliche Rechte abgelehnt werden.

Die Hamas rief die UN, internationale Organisationen und die Öffentlichkeit dazu auf, „die Politik der doppelten Standards zu beenden und Gerechtigkeit gegenüber den legitimen Rechten und der gerechten Sache des palästinensischen Volkes walten zu lassen“.