Hamas setzt Ausgrabungen zur Bergung israelischer Geiseln fort

Nach dem mit Israel vereinbarten Waffenstillstand arbeitet die Hamas daran, die Leichen der Geiseln zu bergen, die infolge der israelischen Angriffe in den unterirdischen Tunneln ums Leben kamen. Die Organisation erklärte jedoch, dass der Zugang zu der für die Ausgrabungen notwendigen Ausrüstung fehle und machte Israel dafür verantwortlich.

İHA

Im Gazastreifen, wo der Waffenstillstand zwischen der Hamas und Israel weiterhin besteht, laufen die Arbeiten zur Umsetzung des Friedensplans weiter.

Die Hamas setzt ihre Bemühungen fort, die Leichen der Geiseln zu bergen, die infolge der intensiven israelischen Angriffe unter den Trümmern der unterirdischen Tunnel begraben wurden.

Palästinensische Quellen gaben an, dass in mehreren Gebieten, darunter Chan Yunis, Ausgrabungsarbeiten durchgeführt werden, und berichteten zudem, dass Teams des Roten Kreuzes vor Ort eingetroffen seien, um den Prozess zu verfolgen.

In einer Erklärung der Hamas wurde darauf hingewiesen, dass der Mangel an notwendiger Ausrüstung für die Ausgrabungen sowie die Weigerung Israels, Spezialteams zur Unterstützung der Arbeiten zu entsenden, den Prozess behindern.

Die Hamas erklärte, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und seine Regierung für die Nichtbereitstellung dieser Mittel und die Verlangsamung des Prozesses verantwortlich seien.