Hamas übermittelt Antwort zu Waffenstillstand an Ägypten und Katar
In einer schriftlichen Erklärung der Hamas hieß es: "Die Hamas hat ihre Antwort zum Rahmenabkommen soeben ihren ägyptischen und katarischen Brüdern übermittelt."
AA
In der Erklärung, in der betont wurde, dass die Antwort nach Beratungen mit der Führung der Hamas und anderen palästinensischen Gruppen übermittelt wurde, hieß es weiter:
"Die Hamas hat den Vorschlag positiv aufgenommen, da er einen vollständigen und umfassenden Waffenstillstand garantiert, die Angriffe auf unser Volk beendet, die Blockade des Gazastreifens aufhebt, den Wiederaufbau sicherstellt und den Gefangenenaustausch abschließt."
In der Erklärung wurden zudem die Bemühungen Katars und Ägyptens sowie anderer Länder gewürdigt, die sich für ein Ende der israelischen Angriffe auf Gaza einsetzen.
Der katarische Premierminister und Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani hatte am 28. Januar in einem Interview in Washington erklärt, dass in Paris Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, Israels, Ägyptens und Katars über einen Waffenstillstand und einen Gefangenenaustausch im Gazastreifen stattgefunden hätten.
"KONKRETE FORTSCHRITTE ERZIELT"
John Kirby, Koordinator für strategische Kommunikation beim Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses, hatte gegenüber dem amerikanischen Sender MSNBC erklärt, dass ein Rahmen für einen Waffenstillstand und einen Gefangenenaustausch zwischen den USA, Katar, Ägypten und israelischen Vertretern in Paris entstanden sei und insbesondere beim Gefangenenaustausch konkrete Fortschritte erzielt worden seien.
Der Vorsitzende des Hamas-Politbüros, Ismail Haniyeh, hatte zuvor bekannt gegeben, dass sie eine Einladung zu einem Besuch in Kairo erhalten hätten, um das aus dem Pariser Treffen hervorgegangene "Rahmenabkommen" und die Bedingungen für dessen Umsetzung zu erörtern.
Haniyeh hatte erklärt: "Die Antwort der Hamas auf den Vorschlag aus dem Pariser Treffen wird in erster Linie auf der Grundlage eines Stopps der brutalen Aggression gegen Gaza und des Abzugs der israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen erfolgen."