Hantavirus bei Passagier der MV Hondius nachgewiesen
Während die Evakuierungen von dem Luxuskreuzfahrtschiff, das von Argentinien aus in See gestochen war und wegen eines Hantavirus-Ausbruchs unter Quarantäne gestellt wurde, andauern, ist ein in die USA zurückgekehrter Passagier positiv getestet worden. Auch andere Passagiere, die das Schiff verlassen haben, auf dem es bereits zu Todesfällen kam, wurden unter klinische Beobachtung gestellt.
12punto
Der Hantavirus-Ausbruch auf dem Luxuskreuzfahrtschiff MV Hondius hat die Grenzen des Schiffes überschritten und sich zu einem internationalen Gesundheitsalarm entwickelt. Das Schiff, auf dem während der Fahrt von Argentinien nach Cabo Verde drei Menschen aufgrund des Virus ihr Leben verloren hatten, war im Hafen von Granadilla auf den Kanarischen Inseln (Spanien) vor Anker gegangen. Die erste Nachricht über einen positiven Fall unter den Passagieren, die evakuiert und in ihre Heimatländer zurückgebracht wurden, kam nun aus den USA.
BIOLOGISCHE ISOLATIONSMAẞNAHMEN IN DEN USA ERGRIFFEN
In einer Erklärung des US-Gesundheitsministeriums wurde bestätigt, dass ein Bürger, der mit einem Evakuierungsflug in das Land zurückgekehrt war, positiv getestet wurde. Ein zweiter Passagier, der sich auf demselben Flug befand, zeige leichte Symptome. Es wurde mitgeteilt, dass beide Passagiere vorsorglich in speziellen biologischen Isolationseinheiten gereist seien und alle insgesamt 17 US-Bürger an Bord des Flugzeugs in einer medizinischen Einrichtung in Nebraska einer detaillierten klinischen Untersuchung unterzogen wurden.
Die sieben weiteren Passagiere, die in ihre jeweiligen Bundesstaaten zurückgekehrt sind, werden von den örtlichen Gesundheitsbehörden überwacht; zudem wurde berichtet, dass sich unter den Evakuierten auch ein britischer Staatsbürger befindet. Die Evakuierung der übrigen Passagiere und der Besatzung des Schiffes, das im Hafen der Kanarischen Inseln liegt, wird unter strengen Sicherheitsvorkehrungen fortgesetzt.