Hausarrest für die Präsidentin der Autonomen Region Gagausien, Gutsul, verlängert: Bekannt für ihre NATO- und EU-Skepsis

Der Hausarrest für Evgenia Gutsul, die Präsidentin der zur Republik Moldau gehörenden Autonomen Region Gagausien, die am 25. März am Flughafen Chișinău auf dem Weg nach Istanbul festgenommen wurde, ist um weitere 30 Tage verlängert worden. Gutsul ist für ihre ablehnende Haltung gegenüber der NATO und der EU bekannt.

12punto

Die gewählte Präsidentin der Gagausen, Gutsul, erklärte über ihre Anwälte: "Mir wird nicht nur die Freiheit genommen, mich zu bewegen, sondern auch die Freiheit, den Willen des Volkes umzusetzen, das mich gewählt hat. Aber es gibt etwas, das sie uns nicht nehmen können: unsere Entschlossenheit, unseren Glauben und unsere Stärke."

Evgenia Gutsul erklärte dazu:

"Heute hat das Gericht ohne jegliche Begründung oder Beweise meinen Hausarrest um weitere 30 Tage verlängert. Das ist keine Gerechtigkeit.

Dies ist eine politische Rache und ein Versuch, Gagausien zum Schweigen zu bringen.

Mir wird nicht nur meine Bewegungsfreiheit genommen, sondern auch die Freiheit, den Willen des Volkes zu erfüllen, das mich gewählt hat.

Aber es gibt etwas, das sie uns nicht nehmen können: unsere Entschlossenheit, unseren Glauben und unsere Stärke. Ich danke allen, die an meiner Seite stehen. Eure Unterstützung gibt mir die Kraft, weiterzumachen."

WAS WAR PASSIERT?

Die Präsidentin der Autonomen Region Gagausien, Evgenia Gutsul, war am 25. März am Flughafen in Chișinău festgenommen worden.

Am 28. März wurde im Rahmen des laufenden Verfahrens wegen der angeblich illegalen Finanzierung ihrer Präsidentschaftswahlkampagne im Jahr 2023 eine 20-tägige Haftstrafe gegen Gutsul verhängt.

Später wurde Gutsul unter einmonatigen Hausarrest gestellt.

In verschiedenen Teilen der Autonomen Region Gagausien fanden Proteste gegen die Verhaftung von Gutsul statt.