Heftige Regenfälle legen das Leben in Griechenland lahm
Die seit vier Tagen anhaltenden heftigen Regenfälle in Griechenland haben landesweit zu Überschwemmungen geführt und den Alltag massiv beeinträchtigt. Die Regierung warnte die Bürger davor, sich in Kellern aufzuhalten und das Haus ohne zwingenden Grund zu verlassen.
12punto
Die seit vier Tagen anhaltenden heftigen Regenfälle in Griechenland haben landesweit zu schweren Überschwemmungen geführt. Während sich Straßen buchstäblich in Flüsse verwandelten, wurden zahlreiche Fahrzeuge von den Wassermassen mitgerissen und Häuser überflutet. Besonders die Regionen Attika, Peloponnes, Kreta, Euböa, Rhodos, die Sporaden und Thessalien gehören zu den am stärksten betroffenen Gebieten.
Aufgrund des Unwetters wurden in vielen Regionen die Schulen geschlossen, während das Leben auf den Inseln nahezu zum Stillstand kam. Rettungskräfte hatten Schwierigkeiten, die von den Fluten eingeschlossenen Menschen auf den überfluteten Straßen zu erreichen. Die Regierung rief die Bürger dazu auf, sich von Kellerräumen fernzuhalten und ihre Häuser nur im Notfall zu verlassen.
Meteorologen gehen davon aus, dass der Sturm morgen an Intensität verlieren wird. Berichten zufolge fielen landesweit während der kritischen Stunden zwischen 200 und 250 Tonnen Regen pro Quadratmeter.