Hilfsschiff 'Madleen' für Gaza steht kurz vor dem Erreichen des Festlands

Das Schiff „Madleen“, das mit humanitärer Hilfe für Gaza in See gestochen war und von israelischen Streitkräften festgehalten wurde, wird in den Abendstunden am Festland erwartet. Das Außenministerium erklärte, dass den türkischen Staatsbürgern jegliche konsularische Unterstützung gewährt werde und man unmittelbar nach dem Verlassen des Schiffes Kontaktversuche eingeleitet habe.

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Quellen aus dem Außenministerium teilten mit: „Es wird erwartet, dass das Schiff namens 'Madleen' in den Abendstunden das Festland erreicht. Unseren Staatsbürgern wird jegliche konsularische Unterstützung zuteil; es wurden bereits die notwendigen Schritte eingeleitet, um unmittelbar nach dem Verlassen des Schiffes mit ihnen zu sprechen und ihre Freilassung zu erwirken.“

Die Quellen, die zudem mitteilten, dass man mit anderen Ländern, deren Staatsbürger sich an Bord befinden, in Kontakt stehe, merkten an, dass die Familien der türkischen Staatsbürger regelmäßig über den Prozess informiert würden.

12 PERSONEN AN BORD

„Freedom Flotilla Coalition (FFC)“, eine Nichtregierungsorganisation, hatte im Rahmen ihrer jüngsten Mission, die darauf abzielte, die Blockade gegen Gaza zu durchbrechen und Hilfe in die Region zu bringen, das 18 Meter lange Segelboot am 1. Juni vom Hafen San Giovanni Li Cuti in der italienischen Stadt Catania aus in Richtung Gaza entsandt.

Die Aktivisten auf der Madleen hatten angekündigt, dass sie im Falle eines Eingreifens der israelischen Armee an ihrer friedlichen Haltung festhalten und keinen Widerstand leisten würden.

Die israelische Armee hatte das Schiff Madleen, das die Blockade gegen Gaza durchbrechen wollte, abgefangen.

An Bord des Schiffes befinden sich 12 Personen, darunter die französische Abgeordnete des Europäischen Parlaments (EP) Rima Hassan und die deutsche FFC-Pressekoordinatorin Yasemin Acar sowie Hüseyin Şuayb Ordu aus der Türkei, Thiago Avila aus Brasilien, Sergio Toribio aus Spanien, Marco van Rennes aus den Niederlanden, Baptiste Andre, Reva Viard, Pascal Maurieras und Yanis Mhamdi aus Frankreich, die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und der Journalist Omar Faiad.