Hinter den Kulissen des Weißen Hauses! Zieht sich die USA aus Syrien zurück?
Vier Quellen, die gegenüber dem US-Magazin Foreign Policy sprachen, gaben an, dass das Weiße Haus nicht mehr gewillt sei, eine Mission in Syrien fortzusetzen, die es als "unnötig" erachtet.
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Das in den USA ansässige Magazin Foreign Policy berichtete unter Berufung auf vier Quellen, dass das Weiße Haus eine Mission in Syrien als "unnötig" betrachte. Die Quellen erklärten, dass intern aktiv darüber diskutiert werde, wie und wann ein möglicher Abzug erfolgen könnte.
Wie T24 berichtet, wird in dem Artikel darauf hingewiesen, dass die USA noch keine endgültige Entscheidung über einen Abzug aus Syrien getroffen haben.
Die USA haben derzeit etwa 900 Soldaten in Syrien stationiert. Die Zusammenarbeit Washingtons mit den SDF, die Ankara als Terrororganisation einstuft, ist seit Jahren eines der Hauptthemen in den Beziehungen zwischen der Türkei und den USA. Die Türkei fordert, dass die Verbindungen zwischen ihrem NATO-Verbündeten und den SDF, die sie als Ableger der PKK betrachtet, abgebrochen werden.
Foreign Policy schätzte ein, dass die radikal-islamistische Terrororganisation IS zwar erheblich geschwächt sei, aber wieder an Stärke gewinnen könne, sollte sie den nötigen Raum finden.
Am 16. Januar versuchte der IS, durch einen Raketenangriff auf ein Gefängnis, in dem 5.000 IS-Mitglieder unter der Kontrolle der SDF festgehalten werden, die Flucht der Terroristen zu ermöglichen. In Syrien werden in 20 Gefängnissen etwa 10.000 IS-Mitglieder sowie 50.000 mit ihnen verbundene Frauen und Kinder festgehalten.
Hochrangige Quellen aus der US-Regierung, die gegenüber dem nationalen Sicherheitskorrespondenten von Politico, Alex Ward, sprachen, erklärten hingegen, dass "die Biden-Regierung einen Abzug aus Syrien nicht in Erwägung ziehe".