Hisbollah gibt Angriff auf Israels Norden bekannt

Die Hisbollah hat bekannt gegeben, dass sie den Norden Israels mit zahlreichen Raketen angegriffen hat. Berichten zufolge wurde der Angriff mit erstmals eingesetzten 'Fadi-1'-Raketen durchgeführt.

AA

Die Hisbollah, die einen großflächigen Raketenangriff auf die Region Kiryat Ata im Norden Israels verübte, erklärte, dass sie weiterhin auf die Angriffe Israels 'reagieren' werde.

In der Erklärung der Hisbollah wurde mitgeteilt, dass der Angriff auf die Siedlung Kiryat Ata mit den erstmals eingesetzten 'Fadi 1'-Raketen durchgeführt wurde. Zudem wurde unterstrichen, dass man weiterhin auf die Aggression Israels antworten werde.

In der Erklärung wurde zudem festgehalten, dass auch die Stadt Tiberias im Norden Israels mit zahlreichen Raketen ins Visier genommen wurde.

ISRAEL VERSUCHTE, DIE ANGRIFFE ABZUWEHREN

In einer Erklärung der israelischen Armee wurde mitgeteilt, dass vor der Küste von Ras Naqura gegen vier aus dem Libanon entsandte Drohnen vorgegangen wurde.

In der Erklärung, in der festgestellt wurde, dass 10 Raketen aus dem Libanon abgefeuert wurden, hieß es, dass einige abgefangen wurden, während andere auf offenem Gelände einschlugen.

Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, dass eine Person im Norden Israels durch Splitter verletzt wurde und in Nahariya medizinisch versorgt wird.

Israels Luftabwehrsystem 'Iron Dome' wurde aktiviert, um auf die Angriffe zu reagieren

ISRAELS ANGRIFFE VERSCHÄRFEN SICH

Die israelische Armee, die sich seit dem 8. Oktober kontrollierte Gefechte mit der Hisbollah liefert, führte am 23. September Hunderte von Luftangriffen auf die südlichen Städte des Libanon sowie auf die Regionen Bekaa und Baalbek durch.

Nach Angaben der libanesischen Behörden kamen bei den eskalierenden Luftangriffen 748 Menschen ums Leben, und fast 150.000 Menschen wurden aufgrund der Bombardierungen innerhalb des Landes vertrieben.

Die Hisbollah reagiert ihrerseits mit Raketenangriffen auf die anhaltenden intensiven Bombardierungen der israelischen Armee im Süden und Osten des Landes. Bei diesen Angriffen, die auf der israelischen Seite hauptsächlich Militärstützpunkte ins Visier nehmen, wurden keine größeren Schäden gemeldet.

Während die Fluchtwelle aus den südlichen Teilen des Landes in Richtung der Hauptstadt Beirut und in den Norden anhält, wird berichtet, dass auch Menschen nach Syrien fliehen.