Hisbollah: Wir haben israelische Siedlung im Grenzgebiet mit Dutzenden Raketen beschossen

Die Hisbollah gab bekannt, dass sie eine israelische Siedlung im Grenzgebiet mit Dutzenden Katjuscha-Raketen angegriffen hat.

AA

In einer Erklärung der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon wurde mitgeteilt, dass eine Siedlung im Grenzgebiet sowie deren Umgebung ins Visier genommen wurden.

In der Erklärung hieß es, dass Dutzende Katjuscha-Raketen auf die israelische Siedlung Meron an der Grenzlinie abgefeuert wurden.

Der Beschuss sei "als Reaktion auf die Angriffe Israels auf Dörfer im Südlibanon und auf Wohnhäuser von Zivilisten, insbesondere in den Ortschaften Kuzah, Merkebe und Srıbbin" erfolgt.

KEINE VERLETZTEN ODER SACHSCHÄDEN GEMELDET

Andererseits teilte das israelische Armeeradio auf seinem X-Account mit, dass die israelischen Streitkräfte etwa 25 Raketen verfolgt hätten, die aus dem Südlibanon in Richtung der Region Meron abgefeuert wurden. Ein Teil davon sei abgefangen worden, während andere in offenem Gelände einschlugen.

Infolge des Angriffs wurden keine Verletzten oder Sachschäden gemeldet.

Zuvor war berichtet worden, dass bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon 6 Personen verletzt wurden.

Die Hisbollah hatte heute zudem bekannt gegeben, dass zwei weitere ihrer Mitglieder während der Gefechte getötet wurden.

Damit stieg die Zahl der bei den seit dem 8. Oktober 2023 andauernden Zusammenstößen mit Israel getöteten Hisbollah-Mitglieder auf 287.

Darüber hinaus kamen bei den Gefechten 56 libanesische Zivilisten, 18 Mitglieder der Amal-Bewegung, 13 Mitglieder der Hamas, 12 Mitglieder des Islamischen Dschihad sowie 7 israelische Zivilisten und 12 Soldaten ums Leben.