Höchste Sicherheitsstufe für türkische Schiffe in der Straße von Hormus
Aufgrund der Krise um die Schifffahrt in der Straße von Hormus wurde die Sicherheitsstufe für türkische Handelsschiffe in der Region auf das höchste Niveau angehoben; Seeleute wurden zur Vorsicht aufgerufen.
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Nach den zunehmenden Spannungen im Nahen Osten haben die jüngsten Entwicklungen in der Straße von Hormus die türkische Schifffahrtsbranche in Alarmbereitschaft versetzt. Die Generaldirektion für Schifffahrt des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur hat aufgrund von Funkdurchsagen, wonach der Iran die Schifffahrt durch die Meerenge gestoppt habe, eine offizielle Warnung herausgegeben.
Es liegen Informationen vor, dass der Iran Funkdurchsagen macht, wonach die Schifffahrt durch die Straße von Hormus verboten sei. Für Schiffe unter türkischer Flagge in der Region gilt die ISPS-Code-Sicherheitsstufe 3. Es ist wichtig, die Navigationswarnungen in der Region zu verfolgen und bei Bedarf Kontakt mit dem AAKKM aufzunehmen.
— DENİZCİLİK GENEL MÜDÜRLÜĞÜ (@denizcilikgm) 1. März 2026
Für die Sicherheit der in der Region fahrenden türkischen Handelsschiffe wurde die höchste Stufe 3 des Internationalen Codes für die Sicherheit von Schiffen und Hafenanlagen (ISPS) in Kraft gesetzt. Auf dieser Stufe, die einem roten Alarm entspricht, müssen auf Schiffen und in Hafenanlagen außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen werden. Schiffe unter türkischer Flagge wurden angewiesen, alle Ein- und Ausgänge unter Kontrolle zu halten, Notfallmaßnahmen einzuleiten und bei Bedarf kurzfristige Routenänderungen vorzunehmen.
Die Straße von Hormus ist einer der kritischsten Durchgangspunkte für den weltweiten Öl- und Erdgashandel. Das in der Region gestiegene Risiko hat die Möglichkeit eines bewaffneten Konflikts und die Gefahr von Eingriffen in den Handelsschiffsverkehr in den Fokus gerückt.
Insbesondere Kapitäne und türkische Seeleute wurden angewiesen, die aktuellen Navigationswarnungen kontinuierlich zu verfolgen und bei verdächtigen Vorfällen oder einer außergewöhnlichen Bedrohung umgehend Kontakt mit dem in Ankara ansässigen Hauptzentrum für Such- und Rettungskoordinierung (AAKKM) aufzunehmen. In Krisenzeiten ist das AAKKM rund um die Uhr in Betrieb und wird bei Bedarf schnell Kontakt zu militärischen und diplomatischen Stellen aufnehmen.
Nach Angaben der Behörden werden türkische Seeleute, die in der Region tätig sind, nach den vom Iran ausgehenden Funkdurchsagen zu äußerster Vorsicht und besonnenem Handeln aufgerufen. Diese höchste Sicherheitsstufe wurde angesichts möglicher Provokationen oder Bedrohungen eingeführt, um die Sicherheit des Handelsflusses zu gewährleisten.