Humanitäre Krise verschärft sich: Israel blockiert 3.000 Hilfslastwagen

Es wurde bekannt gegeben, dass Israel durch die 13-tägige Schließung der Grenzübergänge „Rafah“ und „Kerem Shalom“ die Einfahrt von 3.000 Hilfslastwagen in den Gazastreifen verhindert hat.

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In einer schriftlichen Erklärung des Medienbüros der Regierung in Gaza wurde darauf hingewiesen, dass durch die anhaltende Schließung der Grenzübergänge Rafah und Kerem Shalom durch Israel erneut eine Hungersnot im Gazastreifen ausgebrochen ist, insbesondere in den nördlichen Regionen.


In der Erklärung, in der festgehalten wurde, dass Israel durch die 13-tägige ununterbrochene Schließung der beiden Grenzübergänge die Einfahrt von 3.000 Hilfslastwagen in den Gazastreifen verhindert habe, wurde zudem mitgeteilt, dass auch die Ausreise von 690 Kranken und Verletzten zur medizinischen Behandlung ins Ausland blockiert wurde.

"GRÜNES LICHT FÜR DAS VERBRECHEN DES VÖLKERMORDES"

In der Erklärung wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die anhaltende Schließung der Grenzübergänge die bereits bestehende tiefe humanitäre Krise verdoppelt habe. Es hieß: "Die US-Regierung, die Europäische Union und die internationale Gemeinschaft haben ihre Rolle bei der Verhinderung des Völkermords nicht erfüllt. Im Gegenteil, sie haben der Besatzung grünes Licht gegeben, damit das Verbrechen des Völkermords fortgesetzt werden kann. Die Politik des Hungers und der Belagerung verstößt eindeutig gegen die Regeln des Völkerrechts und des humanitären Völkerrechts. Wir machen das besetzende Israel, die US-Regierung, die Europäische Union und die internationale Gemeinschaft voll verantwortlich für die Fortsetzung des Völkermordkrieges."

AUFRUF ZUR ÖFFNUNG DER GRENZÜBERGÄNGE

In der Erklärung wurden alle Länder der freien Welt sowie internationale Organisationen dazu aufgerufen, Druck auf Israel auszuüben, damit dieses seit acht Monaten andauernde Massaker gestoppt wird, und ihrer Verantwortung nachzukommen, die Grenzübergänge zu öffnen, bevor es zu noch größeren humanitären Katastrophen kommt.

Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza hatte gestern in einer Erklärung bekannt gegeben, dass bei den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen seit dem 7. Oktober mindestens 35.386 Palästinenser getötet wurden, darunter 15.103 Kinder und 9.849 Frauen, und 79.366 Palästinenser verletzt wurden.