Humorvoller Dialog unter G7-Staatschefs: Er hat mit dem Rauchen aufgehört

In der intensiven Agenda des G7-Gipfels verliehen die alltäglichen Gespräche zwischen den führenden Persönlichkeiten der Weltpolitik den offiziellen Treffen eine persönliche Note. Momente, in denen es um Geschichten zur Raucherentwöhnung, Fußballgespräche und vergessene Gegenstände ging, zeigten einmal mehr die menschliche Seite der Staats- und Regierungschefs.

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Während auf dem diesjährigen G7-Gipfel ernste Themen wie Krieg, Welthandel und internationale Sicherheit erörtert wurden, blieben auch die herzlichen Dialoge zwischen den Staatschefs nicht unbemerkt. In den kurzen Gesprächen zwischen den Sitzungen wurden verschiedene Themen von alltäglichen Gewohnheiten bis hin zum Sport besprochen.

Die Raucherentwöhnung der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bot Anlass für ein unterhaltsames Gespräch unter den Staatschefs. Als Meloni erwähnte, dass sie morgens drei Tassen Kaffee brauche, um wach zu werden, fragte der deutsche Oppositionsführer Friedrich Merz scherzhaft, ob sie dazu eine Zigarette benötige. Meloni erklärte daraufhin, dass sie vor einem Monat mit dem Rauchen aufgehört habe, was einen kurzen Austausch unter den Staatschefs über den Prozess der Raucherentwöhnung auslöste.

Auf die Frage des britischen Premierministers Keir Starmer nach der Dauer der Abstinenz des EU-Ratspräsidenten Antonio Costa antwortete dieser, dass er seit 21 Jahren nicht mehr rauche. Diese persönlichen Geschichten sorgten für eine kurze Atempause während des Gipfels.

Auch das Thema Fußball war einer der heiteren Gesprächspunkte am G7-Tisch. Die laufende FIFA-Weltmeisterschaft und der jüngste Erfolg von Paris Saint-Germain in der Champions League wurden unter den Staatschefs diskutiert. Der Ausruf „Allez les bleus!“ eines Staatschefs war als deutliches Zeichen der Unterstützung für die französische Nationalmannschaft zu hören. Starmer wiederum zeigte sein Interesse am Fußball, indem er das torlose Unentschieden der Kapverden gegen Spanien als „wirklich bemerkenswert“ bezeichnete.

Der US-Präsident Donald Trump sprach über eine UFC-Kampfveranstaltung, die er im Weißen Haus organisiert hatte, und lobte den UFC-Präsidenten Dana White. Diese Anekdote stieß bei den sportbegeisterten Staatschefs auf Interesse.

Der französische Präsident Emmanuel Macron schuf eine Atmosphäre, in der auch das Schenken im Vordergrund stand, indem er seinen Amtskollegen auf dem Gipfel personalisierte Fahrräder schenkte, um auf die Rad-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in den französischen Alpen aufmerksam zu machen. Ein weiterer bunter Moment war, als der deutsche Oppositionsführer Merz Trump ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft mit dessen Namen und der Nummer „47“ überreichte. Trump hielt das Trikot in die Höhe und posierte, während Merz in den sozialen Medien eine Nachricht teilte, in der er erklärte, dass sie nun im selben Team seien.

Zu den interessanten Vorfällen auf dem Gipfel gehörte auch der Moment, als Macron seine Uhr auf dem Tisch vergaß. Der kanadische Notenbanker Mark Carney lenkte die Aufmerksamkeit auf dieses Detail, indem er sagte: „Er hat seine Uhr hier gelassen. Wir haben seine Uhr.“ Trump sorgte für Gelächter, als er erwiderte: „Wenn sie weg ist, gebt sie mir.“

Ein weiterer bemerkenswerter Dialog fand zwischen Trump und Costa statt. Nachdem Trump Costa während eines kurzen Gesprächs gefragt hatte: „Verstehen Sie?“, fügte er „Grönland“ hinzu, was als einer der kuriosen Momente des Treffens festgehalten wurde. Diese Äußerung brachte die früheren Diskussionen über Trumps Versuch, Grönland von Dänemark zu kaufen, erneut ins Gespräch.