Huthi-Rebellen: Wir haben in den letzten 24 Stunden 3 Schiffe angegriffen

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen gaben bekannt, dass sie in den letzten 24 Stunden im Roten Meer und im Arabischen Meer drei Schiffe mit ballistischen Raketen und Drohnen (UAV) angegriffen haben.

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Der militärische Sprecher der Huthi, Yahya Saree, erklärte in einer im Fernsehen übertragenen Rede, dass sie drei militärische Operationen im Roten Meer und im Arabischen Meer durchgeführt hätten.

Saree gab an, dass die Huthi das Schiff namens Verbena im Arabischen Meer mit einer ballistischen Rakete getroffen hätten und das Schiff in Brand geraten sei.

Saree merkte an, dass auch die Schiffe SeaGuardian und Athena im Roten Meer direkt mit ballistischen Raketen und Drohnen getroffen wurden, machte jedoch keine Angaben zu den Unternehmen, denen die Schiffe gehören.

Saree erklärte, dass die Angriffe "als Unterstützung für das palästinensische Volk und als Reaktion auf die Angriffe der USA und Großbritanniens auf den Jemen" durchgeführt wurden.

Der militärische Sprecher betonte, dass "diese Angriffe nicht aufhören werden, solange die Angriffe Israels nicht enden und die Blockade des palästinensischen Volkes im Gazastreifen nicht aufgehoben wird".

DIE AKTUELLE LAGE IM ROTEN MEER

Die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen beschlagnahmen seit dem 31. Oktober 2023 vor der jemenitischen Küste Handelsschiffe, die ihrer Aussage nach mit israelischen Unternehmen in Verbindung stehen, und greifen einige davon mit Drohnen und Raketen an, um gegen Israels Angriffe auf Gaza zu protestieren.

Nach den Aktionen der Huthi haben zahlreiche Reedereien beschlossen, ihre Fahrten durch das Rote Meer einzustellen.

Die USA gaben am 18. Dezember 2023 bekannt, dass sie mit der Beteiligung einer Gruppe von Ländern eine multinationale "Seestreitkraft" namens "Operation Prosperity Guardian" gegen die Huthi-Kräfte gebildet haben, mit der Begründung, dass die Sicherheit des globalen Seehandels gefährdet sei.

Nach den Angriffen der USA und Großbritanniens auf die von den Huthi kontrollierten Gebiete im Jemen kündigten die Huthi an, dass sie alle Schiffe dieser beiden Länder ins Visier nehmen würden.