Huthis greifen griechischen Öltanker an

Die vom Iran unterstützten Huthis im Jemen haben im Roten Meer einen unter griechischer Flagge fahrenden Öltanker angegriffen.

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Die vom Iran unterstützten Huthis im Jemen setzen ihre Angriffe auf Handels- und Militärschiffe im Roten Meer fort. In einer Erklärung der United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) wurde mitgeteilt, dass die Huthis einen unter griechischer Flagge fahrenden Öltanker im Roten Meer getroffen haben, woraufhin ein Großbrand ausbrach.

In der Erklärung wurde berichtet, dass der Tanker nach dem Angriff evakuiert wurde.

Der Sprecher der Huthis, Yahya Saree, erklärte nach dem Angriff, das Schiff gehöre „einem Unternehmen, das Verbindungen zu Israel unterhält“, und habe gegen das Verbot verstoßen, Häfen im besetzten Palästina anzulaufen.

AUFNAHMEN VOM MOMENT DES EINSCHLAGS VERÖFFENTLICHT

In den von Huthi-Medienquellen geteilten Aufnahmen sind Szenen zu sehen, die zeigen, wie ein griechisches Schiff angegriffen wird, weil es angeblich „das Verbot des Zugangs zu israelischen Häfen verletzt“ habe, und wie es nach dem Treffer in Flammen aufgeht.

Die Huthis hatten gestern bekannt gegeben, dass sie ein Schiff namens MV Sounion angegriffen hätten, weil es „das Verbot des Zugangs zu israelischen Häfen verletzt“ habe.

Die britische Botschafterin in Sanaa, Abda Sharif, hatte ebenfalls erklärt, dass die Besatzung der MV Sounion, die von den Huthis im Roten Meer angegriffen wurde, gerettet werden konnte, das schwer beschädigte Schiff jedoch im Roten Meer manövrierunfähig sei.

DIE LAGE IM ROTEN MEER

Die vom Iran unterstützten Huthis im Jemen kapern seit dem 31. Oktober 2023 vor der jemenitischen Küste Handelsschiffe, die ihrer Aussage nach mit israelischen Unternehmen verbunden sind, oder greifen einige davon mit Drohnen und Raketen an, als Reaktion auf die Angriffe Israels im Gazastreifen.

Nach den Aktionen der Huthis haben zahlreiche Reedereien beschlossen, ihre Fahrten durch das Rote Meer einzustellen.

Die USA gaben am 18. Dezember 2023 bekannt, dass unter Beteiligung einer Gruppe von Ländern eine multinationale „Seestreitkraft“ namens „Operation Prosperity Guardian“ gegen die Huthi-Kräfte gebildet wurde, mit der Begründung, dass die Sicherheit des globalen Seehandels gefährdet sei.

Die US-Streitkräfte haben in diesem Prozess mehrfach gemeldet, dass sie aus dem Jemen abgefeuerte Raketen und Kamikaze-Drohnen abgeschossen haben.

Während die Europäische Union (EU) am 19. Februar die Mission Aspides für die Sicherheit der Schifffahrt im Roten Meer startete, schloss sich Italien am 5. März per Parlamentsbeschluss dieser Mission an und übernahm das taktische Kommando.

Etwa 12 Prozent des Welthandels werden über den Suezkanal abgewickelt, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet und die kürzeste Route zwischen Europa und Asien darstellt.