Huthis schießen US-Drohne ab

Die vom Iran unterstützten Huthis im Jemen haben den Abschuss einer bewaffneten US-Drohne (UAV) in der zentraljemenitischen Provinz Marib bekannt gegeben.

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Der militärische Sprecher der Huthis, Yahya Seri, erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass sie eine MQ-9-Drohne der US-Armee über der Provinz Marib abgeschossen hätten.

Seri teilte mit, dass die US-Drohne während eines Angriffsflugs über Marib von den Luftabwehrsystemen der Huthis getroffen und zum Absturz gebracht wurde.

Sprecher Seri fügte hinzu, dass die Zahl der von ihnen abgeschossenen MQ-9-Drohnen damit auf 8 gestiegen sei.

DIE LAGE IM ROTEN MEER

Die vom Iran unterstützten Huthis im Jemen beschlagnahmen seit dem 31. Oktober 2023 vor der jemenitischen Küste Handelsschiffe, die ihrer Aussage nach mit israelischen Unternehmen in Verbindung stehen, und führen Angriffe mit Drohnen und Raketen durch, als Reaktion auf die israelischen Angriffe im Gazastreifen.

Infolge der Aktionen der Huthis haben zahlreiche Reedereien beschlossen, ihre Fahrten im Roten Meer einzustellen.

Die USA gaben am 18. Dezember 2023 die Bildung einer multinationalen „Seestreitkraft“ namens „Operation Prosperity Guardian“ unter Beteiligung einer Gruppe von Ländern bekannt, um gegen die Huthi-Kräfte vorzugehen, mit der Begründung, dass die Sicherheit des globalen Seehandels gefährdet sei.

Die US-Streitkräfte haben in diesem Zeitraum mehrfach gemeldet, dass sie aus dem Jemen abgefeuerte Raketen und Kamikaze-Drohnen abgefangen hätten.

Während die Europäische Union (EU) am 19. Februar die Mission Aspides zur Sicherung der Schifffahrt im Roten Meer startete, schloss sich Italien am 5. März per Parlamentsbeschluss dieser Mission an und übernahm das taktische Kommando.

Etwa 12 Prozent des Welthandels werden über den Suezkanal abgewickelt, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet und die kürzeste Route zwischen Europa und Asien darstellt.