In Berlin wurde gegen die Ingewahrsamnahme von İmamoğlu protestiert: 'Wir werden uns entschlossen dagegenstellen'

Die Ingewahrsamnahme des Bürgermeisters der Istanbuler Stadtverwaltung (İBB), Ekrem İmamoğlu, wurde von in Berlin lebenden Türken protestiert. Bei dem in Berlin organisierten Protest wurde betont, dass İmamoğlu durch die Stimmen der Bürger gewählt wurde und die Entscheidung zur Ingewahrsamnahme der Demokratie widerspricht.

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Die Ingewahrsamnahme von İmamoğlu hat in Berlin zu Protesten geführt. Die CHP Berlin-Union organisierte am Mittag eine Demonstration in Kreuzberg. Die Teilnehmer der Demonstration sprachen sich gegen die Entscheidung zur Ingewahrsamnahme aus und argumentierten, dass der Prozess der Demokratie widerspreche. In den Abendstunden versammelten sich Türken im Berliner Zentrum Mitte, um ihren Protest gegen die Entscheidung zum Ausdruck zu bringen.

Bei den Protesten wurde betont, dass İmamoğlu durch die Stimmen der Istanbuler Bevölkerung gewählt wurde. Die Aktivisten forderten, dass die rechtlichen Prozesse in der Türkei transparent und fair sein müssten. In den von der Umut-Gewerkschaft geteilten Aufnahmen war zu sehen, dass Hunderte Menschen an den Protesten teilnahmen.

Der Vorsitzende der CHP Berlin-Union, İmam Kaloğlu, erklärte in seiner Stellungnahme, dass diese Entscheidung demokratischen Prinzipien widerspreche, und äußerte sich wie folgt:

''Diese Versuche gegen Ekrem İmamoğlu stehen außerhalb von Recht und Demokratie. Wir stehen einer Situation gegenüber, die für jeden, der an Demokratie und Rechtsstaatlichkeit glaubt, inakzeptabel ist. Die gegen unseren Bürgermeister der Istanbuler Stadtverwaltung, Herrn Ekrem İmamoğlu, erlassene Entscheidung zur Ingewahrsamnahme ist ein offener Angriff auf den Volkswillen und demokratische Werte. Die CHP und Ekrem İmamoğlu werden sich dieser rechtswidrigen Entscheidung nicht beugen.''

 Kaloğlu fügte hinzu, dass der Druck auf ihn nicht nur persönlich sei, sondern jeden treffe, der die Demokratie in der Türkei verteidige, und ergänzte folgende Worte:

''Wir werden weiterhin an der Seite der Demokratie, des Rechts und des Volkswillens stehen. Wir werden uns entschlossen gegen diejenigen stellen, die die Zukunft der Türkei mit willkürlichen Entscheidungen gestalten wollen. Ekrem İmamoğlu ist nicht allein. Wir stehen an der Seite aller, die für Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie kämpfen.''