In den USA sind für den Status „reich“ mittlerweile mehr als 1 Million Dollar erforderlich

Die globale Inflation definiert den Begriff Reichtum neu. Eine Million Dollar wird nicht mehr als so beeindruckendes Vermögen angesehen wie früher.

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Um sich in den USA wie ein wohlhabender Mensch zu fühlen, reicht ein Vermögen von 1 Million Dollar nicht mehr aus. Laut einem Bericht von MarketWatch zeigt die neueste „Modern Wealth Survey“ von Charles Schwab, dass Amerikaner im Durchschnitt ein Nettovermögen von 2,5 Millionen Dollar besitzen müssen, um als reich zu gelten.

Diese in der Umfrage ermittelte Zahl liegt um einige hunderttausend Dollar höher als in den Vorjahren. In den Jahren 2023 und 2022 gaben die Teilnehmer an, dass dieser Wert im Durchschnitt bei 2,2 Millionen Dollar lag.

Die Umfrageteilnehmer geben an, dass für ein „finanziell komfortables“ Leben in den USA ein durchschnittliches Nettovermögen von mindestens 778.000 Dollar erforderlich sei.

Nach Daten der US-Notenbank (FED) liegt das mittlere Nettovermögen der Haushalte in den USA bei 192.900 Dollar.

10 PROZENT DER TEILNEHMER HALTEN SICH FÜR REICH

Die Umfrage untersuchte zudem, ob die Amerikaner sich auf dem Weg zum Reichtum sehen. Ein Fünftel der Teilnehmer glaubt, auf dem richtigen Weg zu sein, und 10 Prozent betrachten sich bereits jetzt als reich.

Berater erklärten, dass zwar Menschen mit hohem Einkommen als wohlhabend gelten könnten, der tatsächliche Aufbau von Vermögen jedoch etwas schwieriger sei. „Reich“ zu sein könne bedeuten, ein hohes Einkommen oder eine glanzvolle Karriere zu haben, doch diejenigen, die über echtes Vermögen verfügen, neigen dazu, eine längerfristige finanzielle Freiheit und Sicherheit zu besitzen.

Experten fügten hinzu, dass das Nettovermögen typischerweise ein besserer Indikator für Wohlstand sei als das Einkommensniveau.