In Israel eingetroffene Geiseln werden medizinisch untersucht

Die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, der militärische Flügel der Hamas, haben drei israelische Geiseln, die im Rahmen der ersten Phase des Waffenstillstands- und Geiselaustauschabkommens in Gaza freigelassen wurden, an Israel übergeben. Die Geiseln haben israelisches Staatsgebiet erreicht und werden nun medizinisch untersucht.

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In einer schriftlichen Erklärung der israelischen Armee hieß es: "Die vor Kurzem freigelassenen Geiseln haben in Begleitung israelischer Streitkräfte die Grenze überquert und israelisches Staatsgebiet erreicht." In der Erklärung wurde zudem festgehalten, dass sich die freigelassenen Geiseln auf dem Weg zu einem ersten Aufnahmepunkt im Süden Israels befänden, wo sie einer ersten medizinischen Untersuchung unterzogen würden.

Die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, der militärische Flügel der Hamas, hatten die drei israelischen Geiseln im Rahmen der ersten Phase des mit Israel ausgehandelten Waffenstillstands- und Geiselaustauschabkommens an ein Team des Roten Kreuzes übergeben.


DAS WAFFENSTILLSTANDS- UND GEISELAUSTAUSCHABKOMMEN ZWISCHEN ISRAEL UND DER HAMAS

Katar, eines der Vermittlerländer, gab am 15. Januar bekannt, dass zwischen Israel und der Hamas eine Einigung über einen Waffenstillstand und einen Geiselaustausch im Gazastreifen erzielt wurde. Das Abkommen trat heute um 12:15 Uhr türkischer Zeit in Kraft. In den ersten 42 Tagen des auf drei Phasen angelegten Waffenstillstandsabkommens sollen 33 israelische Geiseln freigelassen werden.

Das Abkommen umfasst neben der umfassenden humanitären Hilfe für den Gazastreifen auch die Rückkehr vertriebener Palästinenser in ihre Gebiete. Die Details der zweiten und dritten Phase werden nach Abschluss der ersten Phase bekannt gegeben.