In Italien wird DNA von Hunden gesammelt, die auf die Straße koten
In der italienischen Region Bozen wurde ein Projekt gestartet, um das Problem der Hundehaufen auf den Straßen zu lösen.
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Hundebesitzer, deren Tiere ihre Notdurft auf der Straße verrichten, werden in der italienischen Region Bozen künftig durch einen neuen Beschluss mittels DNA-Tests identifiziert und für ihr Verhalten bestraft.
Paolo Zambotto, Direktor der veterinärmedizinischen Abteilung der Gemeinde, erklärte, dass nach dieser Entscheidung Geldstrafen von bis zu 500 Euro verhängt werden.
In der Region Bozen wurde beschlossen, eine DNA-Datenbank zu erstellen, um den Kampf gegen Hundekot auf den Straßen aufzunehmen. In diesem Rahmen wird der von Hundebesitzern auf der Straße hinterlassene Kot durch DNA-Tests analysiert und die Besitzer werden mit Geldstrafen belegt.
Mit diesem Projekt, bei dem die DNA von etwa 40.000 Hunden in einer Datenbank erfasst werden soll, kann die Identität des Besitzers des auf der Straße hinterlassenen Kots festgestellt werden. Gemäß dieser neuen Regelung werden Hundebesitzer mit einer Geldstrafe zwischen 50 und 500 Euro belegt, wenn sie den Kot ihrer Hunde auf der Straße liegen lassen. Sollten sich Hundebesitzer zudem weigern, ihre Hunde in der Datenbank registrieren zu lassen, droht ihnen eine Strafe zwischen 292 und 1048 Euro.