„Mossad-Agent“ in Teheran hingerichtet: Verbindung zu Attentat bekannt gegeben
Der Iran hat heute Morgen Mohsen Langarneshin hingerichtet, der beschuldigt wurde, in die Ermordung des Revolutionsgardisten Oberst Khodai im Jahr 2022 verwickelt zu sein. Es wurde behauptet, dass Langarneshin für den israelischen Geheimdienst Mossad tätig war.
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Im Iran wurde heute Morgen eine Person durch Erhängen hingerichtet, der vorgeworfen wurde, für den israelischen Geheimdienst Mossad als Agent tätig gewesen zu sein. Nach Angaben der der iranischen Justiz nahestehenden Nachrichtenagentur Mizan Online wurde die Person namens Mohsen Langarneshin als jemand beschrieben, der Mossad-Aktivitäten innerhalb des Iran unterstützte und als „hochrangiger Agent“ eingestuft wurde.
Langarneshin wurde verdächtigt, eine Rolle bei dem Attentat auf Oberst Hassan Sayyad Khodai von den iranischen Revolutionsgarden gespielt zu haben, der 2022 in der Hauptstadt Teheran bei einem bewaffneten Angriff ums Leben kam.
Die iranischen Justizbehörden behaupteten zudem, dass Langarneshin nicht nur mit dem Mossad in Verbindung stand, sondern auch geheime militärische und sicherheitsrelevante Informationen aus dem Iran an ausländische Geheimdienste weitergegeben habe.
Das Todesurteil wurde nach nicht-öffentlichen Gerichtsverfahren im Iran gefällt; es wurden keine Angaben dazu gemacht, ob Langarneshin öffentlich vor Gericht gestellt wurde oder ob er das Recht auf Verteidigung hatte.
Der Iran beschuldigt Israel seit langem, Sabotage- und Attentatsoperationen innerhalb des Landes durchzuführen, und behauptet insbesondere, dass der Mossad hinter den Angriffen auf Mitglieder der Revolutionsgarden stecke.