Indirekte Gespräche zwischen Iran und den USA im Oman beendet

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte nach dem Abschluss der indirekten Verhandlungen mit den USA in Maskat: „Die Gespräche werden fortgesetzt, aber die Fortführung des Prozesses hängt von den Beratungen in den Hauptstädten ab. Ich möchte keine voreiligen Bewertungen abgeben, aber wenn die Gespräche auf diese Weise fortgesetzt werden, könnte ein Rahmen gefunden werden, auf den man sich einigen kann.“

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Die indirekten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA über das iranische Atomprogramm in der omanischen Hauptstadt Maskat sind beendet. Nach den Gesprächen sagte Außenminister Abbas Araghchi gegenüber dem iranischen Staatsfernsehen, dass man heute eine Reihe intensiver und langer indirekter Treffen abgehalten habe. Araghchi erklärte: „Nach einer achtmonatigen turbulenten Phase hat der Dialogprozess wieder begonnen. Die größte Herausforderung ist das Misstrauen. Während der Gespräche wurden unsere Ansichten und Bedenken gegenseitig übermittelt. Zudem wurden unsere Rechte und Interessen in einer sehr guten Atmosphäre zur Sprache gebracht. Insgesamt war es ein guter Anfang.“

Auf die Frage von Journalisten, ob bei den Gesprächen auch Sicherheitsbedenken der Länder in der Region aufgrund der militärischen Aufrüstung der USA thematisiert wurden, antwortete Araghchi: „Wir haben natürlich betont, dass die Atomverhandlungen und die Lösung grundlegender Fragen in einem ruhigen Umfeld ohne Spannungen und Drohungen geführt werden müssen. Die Grundvoraussetzung für jede Art von Gespräch ist der Verzicht auf Drohungen und Druck. Das haben wir heute auch klar zum Ausdruck gebracht. Wir erwarten, dass dieser Punkt bei der Fortsetzung der Gespräche unbedingt berücksichtigt wird.“

Der iranische Außenminister stellte zudem klar, dass die Gespräche ausschließlich auf nukleare Themen beschränkt seien und man mit der US-Seite keine Kontakte zu anderen Themen aufgenommen habe.

„Die Fortführung des Prozesses hängt von den Beratungen in den Hauptstädten ab“

Zur Fortsetzung der Gespräche äußerte sich Araghchi wie folgt: „Die Gespräche werden fortgesetzt, aber die Fortführung des Prozesses hängt von den Beratungen in den Hauptstädten ab. Ich möchte keine voreiligen Bewertungen abgeben, aber wenn die Gespräche auf diese Weise fortgesetzt werden, könnte ein Rahmen gefunden werden, auf den man sich einigen kann.“

Baghaei: „Entscheidung über die nächste Verhandlungsrunde wird getroffen“

Unterdessen erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, nach Abschluss der Verhandlungen auf seinem Social-Media-Kanal: „Die in Maskat zwischen dem Iran und den USA geführten Verhandlungen endeten mit der Einigung der Parteien, die Gespräche fortzusetzen. Nachdem die Parteien ihre Ansichten und Forderungen dargelegt hatten, einigten sie sich darauf, nach den Beratungen mit den Hauptstädten eine Entscheidung über die nächste Verhandlungsrunde zu treffen.“

Al-Busaidi: „Das Treffen war nützlich“

Der Außenminister des gastgebenden Oman, Sayyid Badr bin Hamad Al-Busaidi, erklärte nach den Kontakten ebenfalls über seinen Social-Media-Kanal: „In Maskat fanden sehr ernsthafte Vermittlungsgespräche zwischen dem Iran und den USA statt. Es war nützlich, um die Gedanken sowohl des Irans als auch Amerikas zu klären und mögliche Fortschrittsbereiche zu identifizieren. Wir streben an, zu einem geeigneten Zeitpunkt wieder zusammenzukommen. Die Ergebnisse werden in Teheran und Washington sorgfältig geprüft werden.“