Initiative für Feuerwerksverbot: 3 Millionen Unterschriften gesammelt
In Deutschland hat die Kampagne für ein Feuerwerksverbot, die nach den Todesfällen und Verletzungen in der Silvesternacht ins Leben gerufen wurde, schnell an Dynamik gewonnen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Regierung zum Handeln aufgefordert. 3 Millionen Menschen unterstützen die Kampagne.
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In Deutschland haben mehr als 3 Millionen Menschen die von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) initiierte Kampagne für ein Feuerwerksverbot unterzeichnet. Die Kampagne gewann nach den tragischen Ereignissen in der Silvesternacht an Fahrt. Die Polizeigewerkschaft fordert ein vollständiges Verbot sowohl des Verkaufs als auch der Verwendung von Feuerwerkskörpern.
SILVESTER-KATASTROPHE
Die deutschen Behörden berichteten von Unruhen in der Nacht zum 31. Dezember. Die Berliner Polizei teilte mit, dass Sicherheitskräfte in einigen Gebieten mit Feuerwerkskörpern angegriffen wurden, zwei Personen in Bielefeld bei der Explosion selbstgebauter Feuerwerkskörper ums Leben kamen und zahlreiche Menschen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Nach diesen Vorfällen begann die Öffentlichkeit, die Forderung nach einem Verbot von Feuerwerkskörpern zu unterstützen.
GROSSER ZUSPRACH FÜR DIE KAMPAGNE
Nach Angaben der Berliner Polizei unterzeichneten bereits in den ersten Tagen nach Beginn der Kampagne mehr als 700.000 Menschen. Dadurch fand die Kampagne in kurzer Zeit großen Rückhalt und mittlerweile haben rund 3 Millionen Menschen unterschrieben. In der Petition wird betont, dass Feuerwerkskörper verboten werden müssen, um eine Wiederholung der Todesfälle und Verletzungen der Silvesternacht zu verhindern.
PETITION AN DEN INNENMINISTER
Die Deutsche Umwelthilfe und andere zivilgesellschaftliche Organisationen werden dem Innenminister Alexander Dobrindt eine Petition mit rund 970.000 Unterschriften überreichen. In der Petition wird gefordert, dass die Verwendung von Feuerwerkskörpern nicht nur bei Neujahrsfeiern, sondern auch durch Privatpersonen dauerhaft untersagt wird.
Die deutsche Regierung zeigt sich gegenüber einem flächendeckenden Verbot im ganzen Land nicht aufgeschlossen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) forderte jedoch vor der Innenministerkonferenz die Umsetzung begrenzter Verbote in bestimmten Gebieten. Es wurde berichtet, dass auf lokaler Ebene in einigen Städten und Gemeinden ein Konsens über Feuerwerksverbote erzielt wurde.
POLIZEIGEWERKSCHAFT UNTERSTÜTZT VERBOT
Der GdP-Vorsitzende Jendro erklärte: "Ein Verbot von Feuerwerkskörpern würde nicht nur die Sicherheit gewährleisten, sondern auch Umweltschäden verhindern." In einigen Regionen wurde zudem gefordert, die Nutzung von Feuerwerk nur auf bestimmte Bereiche zu beschränken. Der Berliner Landesvorsitzende Stephan Weh warnte die Regierung mit den Worten: "Die Politik muss diese Forderungen ernst nehmen."