Interessanter Kommentar aus Russland zur US-Operation in Venezuela: Rechtswidrig, aber konsequent
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, bezeichnete die jüngsten Operationen der USA gegen Venezuela als rechtswidrig, argumentierte jedoch, dass diese Politik in sich konsequent sei.
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Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, äußerte sich zu der militärischen Operation von US-Präsident Donald Trump gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und dessen Ehefrau. Während Medwedew behauptete, dass die getroffenen Entscheidungen rechtlich nicht haltbar seien, erklärte er, dass Trumps Vorgehen in Venezuela eine gewisse Kontinuität aufweise und planmäßig umgesetzt werde.
Medwedew wies darauf hin, dass die USA seit langem auf die natürlichen Ressourcen anderer Länder abzielten, und äußerte, dass das eigentliche Ziel Washingtons in Venezuela die Kontrolle über Erdöl und ähnliche Reichtümer sei. „Trump hält es nicht einmal für nötig, diese Ziele zu verbergen“, kommentierte er.
Medwedew fügte hinzu, dass die USA kein Recht mehr hätten, Kritik an Russland zu üben. Er betonte, dass die Methoden von Trump und seinem Team eindeutig rechtswidrig seien, stellte jedoch fest, dass die US-Regierung im Einklang mit ihren nationalen Interessen handele. Aus diesem Grund seien diese politischen Maßnahmen innerhalb ihrer eigenen Logik konsequent, so seine Einschätzung.
In den vergangenen Tagen wurden in der venezolanischen Hauptstadt Caracas in der Nacht Explosionen und Flugzeuggeräusche von Bürgern aufgezeichnet. Nach den Vorfällen behaupteten venezolanische Behörden, dass die USA hinter den Angriffen auf zivile und militärische Einrichtungen im Land stünden.
US-Präsident Donald Trump gab bekannt, dass Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores außer Landes gebracht wurden und dass man eine groß angelegte Operation gegen Venezuela eingeleitet habe. Zudem teilte die US-Justizministerin Pam Bondi mit, dass in den USA Klage gegen Maduro und seine Ehefrau eingereicht wurde und Maduro für verschiedene schwere Verbrechen, insbesondere Drogen-Terrorismus und Kokainschmuggel, verantwortlich gemacht werde.
Die venezolanische Regierung rief nach diesen Entwicklungen die internationale Gemeinschaft dazu auf, die USA zu verurteilen. Während einige Länder die Angriffe scharf kritisierten, unterstützten andere Staaten die Regierung in Washington mit ihren Erklärungen.