Internationale Atomenergie-Organisation gibt bekannt: Boden in Fukushima kann gereinigt werden

Die Internationale Atomenergie-Organisation hat mitgeteilt, dass die Wiederverwendung des Bodens in Fukushima sicher ist.

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Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat bekannt gegeben, dass der Plan zur 'Dekontaminierung und Wiederverwendung' der Böden in der Umgebung des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi sicher ist.

Laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo legte das IAEO-Expertenteam, dem Fachleute aus verschiedenen Ländern angehören, dem japanischen Umweltminister Shintaro Ito bei einem Treffen in der Hauptstadt Tokio den abschließenden Prüfbericht vor.

In dem Bericht heißt es: 'Es wurde festgestellt, dass der Ansatz und die Maßnahmen zur endgültigen Entsorgung des durch Recycling entfernten Bodens und der Abfälle mit den Sicherheitsstandards der IAEO im Einklang stehen.'

Dem Bericht zufolge, in dem die Felduntersuchungen des Teams der letzten 16 Monate auf Anfrage der japanischen Regierung festgehalten wurden, stuft die IAEO die Wiederverwendung des dekontaminierten Bodens aus dem Kraftwerk als "sicher" ein.

PRÜFERGEBNISSE MACHEN HOFFNUNG

Minister Ito bezeichnete die Ergebnisse des Berichts als 'ermutigend' und erklärte: 'Wir werden unsere Bemühungen zur effektiven Verwaltung, zum Recycling und zur endgültigen Entsorgung des ausgehobenen Bodens auch in Zukunft fortsetzen.'

IAEO-Generaldirektor Rafael Grossi äußerte sich dazu wie folgt: 'Das Recycling und die Entsorgung des Bodens tragen auch zum Wiederaufbau der von dem Unfall betroffenen Gebiete bei.'

Das Gesamtvolumen des dekontaminierten Bodens, der in Lagern auf einer Fläche von 16 Quadratkilometern in den Bezirken Okuma und Futaba in der Nähe der Nuklearanlage untergebracht ist, beträgt etwa 14 Millionen Kubikmeter.

Es ist geplant, den 'dekontaminierten Boden' mit geringer Konzentration radioaktiver Stoffe bis zum Jahr 2045 in öffentlichen Projekten im ganzen Land zu verwenden und den Rest zu entsorgen.

Im Jahr 2011 hatte ein durch ein Erdbeben der Stärke 9 ausgelöster Tsunami Schäden an drei der vier Reaktoren des Kraftwerks verursacht, woraufhin die Umgebung des Kraftwerks aufgrund radioaktiver Niederschläge zur 'Evakuierungszone' erklärt worden war.