Internationale Atomenergie-Organisation zieht Inspektoren aus dem Iran ab

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO), die Atomenergie-Überwachungsbehörde der Vereinten Nationen, hat bekannt gegeben, dass ihre Inspektoren heute den Iran verlassen haben und in die österreichische Hauptstadt Wien zurückgekehrt sind.

İHA

In einer Erklärung auf dem Social-Media-Konto der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) wurde mitgeteilt, dass die Inspektoren der Behörde den Iran verlassen haben.

In der Erklärung hieß es: „Ein Team von IAEO-Inspektoren hat den Iran heute sicher verlassen und ist zum Hauptsitz der Behörde in Wien zurückgekehrt, nachdem es während des jüngsten militärischen Konflikts in Teheran geblieben war.

IAEO-Generaldirektor Rafael Grossi bekräftigte, dass es von entscheidender Bedeutung sei, mit dem Iran Gespräche zu führen, um die unverzichtbaren Überwachungs- und Verifizierungsaktivitäten der IAEO im Iran so bald wie möglich wieder aufzunehmen.“

IRAN HATTE ZUSAMMENARBEIT BEENDET

Der iranische Präsident Masud Peseschkian hatte kürzlich den Gesetzentwurf zur „Aussetzung der Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation“ unterzeichnet, der zuvor von der Islamischen Beratenden Versammlung des Iran verabschiedet worden war. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte dazu: „Die IAEO hat ihre internationale Glaubwürdigkeit verloren, da sie es sogar versäumt hat, die Angriffe auf die iranischen Atomanlagen zu verurteilen. Daher wird die Iranische Atomenergieorganisation die Zusammenarbeit mit der Behörde aussetzen, bis die Sicherheit der Atomanlagen vollständig gewährleistet ist.“

Gemäß dem neuen Gesetz ist es UN-Inspektoren ohne die Zustimmung des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran nicht gestattet, Atomanlagen zu besuchen.