Internationale Organisationen in Gaza: Länder, die Hilfsgüter aus der Luft abwerfen, liefern gleichzeitig Waffen an Israel

25 im Gazastreifen tätige internationale Organisationen haben bekannt gegeben, dass einige Länder zwar humanitäre Hilfe aus der Luft abwerfen, gleichzeitig aber Waffen an Israel liefern, was einen internationalen Straftatbestand darstellt.

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Amnesty International hat eine gemeinsame Erklärung von 25 im Gazastreifen tätigen internationalen Organisationen veröffentlicht.

In der gemeinsamen Erklärung wurde festgehalten, dass es für Staaten nicht möglich sei, sich hinter Hilfslieferungen aus der Luft und Bemühungen zur Einrichtung eines Seekorridors zu verstecken, um die Illusion zu erzeugen, sie würden ausreichende Anstrengungen unternehmen, um den Bedarf in Gaza zu decken.

In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wird, dass Hilfsoperationen aus der Luft den massiven Bedarf im Gazastreifen nicht decken, wurde unterstrichen, dass es unmöglich sei, die medizinische Versorgung und Ernährung von 2 Millionen 300 Tausend Menschen, die sich in einer absoluten Katastrophe befinden, auf diese Weise sicherzustellen.

In der Erklärung heißt es weiter:

"Einige Länder wie die USA, Großbritannien und Frankreich, die Hilfsgüter aus der Luft abwerfen, liefern gleichzeitig Waffen an Israel. Diese Länder müssen ihre Waffenlieferungen stoppen, die notwendigen Maßnahmen für einen sofortigen Waffenstillstand ergreifen, die bedingungslose Lieferung von Hilfsgütern sicherstellen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen."

In der Erklärung wurde betont, dass Staaten die Hilfe nicht nutzen können, um sich ihrer Verantwortung und Pflichten im Rahmen des Völkerrechts zu entziehen, einschließlich der Verhinderung von Gräueltaten. Es wurde hervorgehoben, dass die grundlegende Verantwortung dieser Länder darin bestehe, Gräueltaten zu verhindern, politischen Druck auszuüben, um die ständigen Bombardierungen des Gazastreifens zu beenden und die Hindernisse für humanitäre Hilfe zu beseitigen.