iPhone zeigt bei Eingabe von 'Trump' das Wort 'rassistisch' an: 'Wir sind uns eines Problems bewusst'
Apple hat angekündigt, einen Fehler bei der Diktierfunktion zu beheben, der dazu führte, dass das Wort 'rassistisch' als 'Trump' erkannt wurde. Das Unternehmen erklärte, das Problem sei auf eine phonetische Ähnlichkeit zurückzuführen.
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Es wurde festgestellt, dass bei der Suche nach dem Wort 'rassistisch' über die Sprachsuchfunktion auf iPhones das Ergebnis 'Trump' angezeigt wurde. Apple hat angekündigt, einen Fehler in der automatischen Diktierfunktion der iPhones zu beheben.
Ein Apple-Sprecher erklärte: 'Wir sind uns eines Problems im Spracherkennungsmodell, das die Diktierfunktion unterstützt, bewusst und arbeiten an einer Korrektur.' Das Unternehmen gab an, dass der Fehler durch eine 'phonetische Überschneidung' entstanden sei. Dies kann insbesondere bei Wörtern, die den 'r'-Laut enthalten, vorübergehend zu Fehlinterpretationen führen.
Apple erläuterte, dass die Diktierfunktion aufgrund ihres Funktionsprinzips phonetisch ähnliche Wörter anzeigen könne, bevor das vom Benutzer gesprochene Wort exakt bestimmt werde. In diesem Prozess könne es zu einer vorübergehenden Verwechslung zwischen Wörtern wie 'rassistisch' und 'Trump' kommen.
Das Unternehmen betonte, dass solche Fehler selten aufträten und man kontinuierlich daran arbeite, die Benutzererfahrung zu verbessern.
Dieser Fehler wurde von einigen konservativen Kommentatoren in den USA mit Vorwürfen verknüpft, dass große Technologieunternehmen politisch voreingenommen seien. Während die Neutralität der KI-Systeme von Apple in Frage gestellt wurde, stieß das Versprechen des Unternehmens, diesen Fehler schnell zu beheben, auf Aufmerksamkeit.
INVESTITIONSENTSCHEIDUNG ÜBER 500 MILLIARDEN DOLLAR
Einen Tag vor Bekanntwerden dieses Fehlers kündigte Apple Investitionen in Höhe von 500 Milliarden Dollar in den USA an. Diese Investition umfasst den Bau einer riesigen Fabrik für KI-Server in Texas sowie die Schaffung von 20 Tausend Arbeitsplätzen im Bereich Forschung und Entwicklung im ganzen Land.
Der US-Technologieriese hatte bereits während Trumps erster Amtszeit ähnliche Investitionszusagen gemacht. Im Jahr 2018 kündigte das Unternehmen an, innerhalb von fünf Jahren Investitionen zu tätigen, die der US-Wirtschaft 350 Milliarden Dollar einbringen würden. In diesem Prozess gelang es dem Unternehmen, einige Ausnahmen von den gegen China verhängten Zöllen zu erhalten.
Diese Ankündigung des Unternehmens erfolgte nach einem Treffen von CEO Tim Cook mit Trump. Apple entschied sich angesichts des Risikos von 10-prozentigen Zöllen auf in China hergestellte Produkte, seine Investitionen in den USA zu erhöhen.
Apple CEO Tim Cook
DEBATTE ZWISCHEN TRUMP UND APPLE
Nach der Wahl von Trump wurden Exekutivanordnungen unterzeichnet, die Maßnahmen zur Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion (DEI) in der Bundesregierung aufheben. Dies führte dazu, dass viele Unternehmen im Technologiesektor ihre ähnlichen Programme überprüften.
Unternehmen wie Google, Amazon und Meta neigten dazu, ihre DEI-Pläne zurückzuziehen. Apple lehnte jedoch einen Vorschlag seiner Aktionäre zur Beendigung der DEI-Programme ab.
Dieser Fehler in den KI-Systemen von Apple führte auch zu Kritik an den technologischen Fähigkeiten des Unternehmens. Apple teilte mit, dass es weiterhin daran arbeite, das Vertrauen der Nutzer zu wahren und Wiederholungen ähnlicher Fehler zu vermeiden. Das Unternehmen strebt kontinuierliche Verbesserungen an, damit seine KI-Systeme präziser und neutraler werden.