Ölentscheidung aus dem Irak: Freiwillige Kürzungen geplant

Das irakische Ölministerium hat eine schriftliche Erklärung veröffentlicht. Demnach wird der Ölexport in den kommenden Monaten freiwillig um täglich rund 100.000 Barrel gekürzt.

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Das irakische Ölministerium teilte in einer schriftlichen Erklärung mit, dass die Ölexporte freiwillig um 100.000 Barrel reduziert werden. In der Erklärung wurde angegeben, dass die täglichen Ölexporte des Landes in den kommenden Monaten auf ein Niveau von 3,3 Millionen Barrel gesenkt werden sollen.

ZUR KOMPENSATION

Die freiwillige Kürzung, die auf etwa 100.000 Barrel berechnet wird, erfolgt, um die Überschreitungen der Produktionsquote des Irak innerhalb der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) auszugleichen.

Der Irak, dessen tägliche Ölexporte im Januar bei durchschnittlich 3,434 Millionen Barrel und im Februar bei 3,339 Millionen Barrel lagen, ist der zweitgrößte Produzent der OPEC.

Die OPEC hatte im November letzten Jahres bekannt gegeben, dass einige Mitgliedsländer freiwillige zusätzliche Produktionskürzungen vornehmen würden.

Demnach wurde festgehalten, dass Saudi-Arabien im ersten Quartal 2024 seine Produktion um täglich 1 Million Barrel, der Irak um 223.000 Barrel, die Vereinigten Arabischen Emirate um 163.000 Barrel, Kuwait um 135.000 Barrel, Kasachstan um 82.000 Barrel, Algerien um 51.000 Barrel und Oman um 42.000 Barrel kürzen würden und dass die freiwilligen Kürzungen je nach Marktbedingungen schrittweise reduziert werden könnten.