Irakische Regierung beschließt Verwendung des Begriffs 'verbotene Organisation PKK' in offiziellem Schriftverkehr

Die irakische Regierung hat beschlossen, in ihrem offiziellen Schriftverkehr für die separatistische Terrororganisation PKK den Begriff „verbotene Organisation PKK“ zu verwenden.

İHA

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen haben die Beziehungen zwischen der Türkei und dem Irak infolge der Kontakte während des jüngsten Besuchs von Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Irak sowie der Gespräche mit dem irakischen Premierminister Mohammed Shia al-Sudani und hochrangigen irakischen Vertretern eine neue Dimension erreicht. 

Auf dem Sicherheitsgipfel in der irakischen Hauptstadt Bagdad, an dem Außenminister Hakan Fidan, Verteidigungsminister Yaşar Güler und der Leiter des Nationalen Geheimdienstes İbrahim Kalın teilnahmen, wurden Themen wie Terrorismusbekämpfung, Sicherheit und militärische Zusammenarbeit erörtert. In einem Dokument, das das irakische Premierministeramt am 23. Juli an das Präsidium des irakischen Repräsentantenhauses sandte, wurde die Anweisung erteilt, „die Terrororganisation PKK im offiziellen Schriftverkehr als ‚verbotene Organisation PKK‘ zu bezeichnen“.

Diese Entwicklung stützt sich auf einen Beschluss des irakischen Ministerrats vom 28. Juli, wonach „die PKK im offiziellen Schriftverkehr als ‚verbotene Organisation PKK‘ zu bezeichnen ist“.