Irakischer Außenminister: Türkei wird IS-Verdächtige Staatsbürger zurücknehmen
Der irakische Außenminister Fuad Hussein gab bekannt, dass eine Einigung mit der Türkei erzielt wurde, um türkische Staatsbürger zurückzunehmen, die sich unter den IS-Terrorverdächtigen befinden, welche aus dem geschlossenen Al-Hol-Lager und Gefängnissen in Syrien in den Irak überstellt wurden.
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Nach der Schließung des Al-Hol-Lagers und der Gefängnisse, in denen jahrelang IS-Verdächtige untergebracht waren, hat der Irak im Rahmen einer mit den USA koordinierten Operation Tausende Häftlinge aus Syrien übernommen.
Die Regierung in Bagdad erklärte, sie plane, die wegen Terrorverdachts inhaftierten Personen nach ihrem eigenen Rechtssystem vor Gericht zu stellen, und forderte gleichzeitig andere Länder auf, ihre Staatsbürger zurückzunehmen.
Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, erklärte der irakische Außenminister Fuad Hussein bei einem Treffen mit dem US-Sondergesandten für Syrien, Tom Barrack, dass der Irak mit verschiedenen Ländern Gespräche über die Rücknahme von Staatsbürgern führe und eine Einigung mit der Türkei erzielt worden sei.
In einer separaten Erklärung vor dem UN-Menschenrechtsrat forderte Hussein die Länder dazu auf, ihre Staatsbürger, die in terroristische Aktivitäten verwickelt sind, zurückzunehmen und in ihren eigenen Ländern vor Gericht zu stellen.