Irakischer Regierungssprecher al-Awadi: 2.000 syrische Soldaten flohen in den Irak
Der Sprecher der irakischen Regierung, Basim al-Awadi, erklärte, dass 2.000 Soldaten des syrischen Regimes in den Irak geflohen seien.
İHA
Während die diplomatischen Bemühungen zur Lösung der Krise in Syrien unvermindert anhalten, kann der Vormarsch der Gruppen, die sich gegen Baschar al-Assad stellen, nicht gestoppt werden.
Der irakische Regierungssprecher Basim al-Awadi teilte in einer Erklärung mit, dass etwa 2.000 syrische Soldaten in den Irak geflohen seien.
Al-Awadi sagte, dass diese Soldaten mit Zustimmung der irakischen Regierung in das Land eingereist seien.
TREFFEN ZWISCHEN FIDAN UND HUSSEIN
Laut einer Erklärung des Pressebüros des irakischen Außenministeriums zum Treffen zwischen Außenminister Hakan Fidan und dem irakischen Außenminister Fuad Hussein warnte Minister Hussein davor, dass die anhaltenden Spannungen in Syrien zu „schwerwiegenden Folgen und einer Flüchtlingskrise“ führen könnten.
Der irakische Außenminister Hussein betonte, dass die Fortsetzung der bewaffneten Konflikte in Syrien die humanitären Krisen und Migrationswellen weiter verschärfen werde, und warnte, dass diese Situation die gesamte Region negativ beeinflussen werde. Beide Seiten äußerten ihre Besorgnis über die Vertiefung der humanitären Tragödie, die das syrische Volk erleidet, und betonten, dass die internationalen Bemühungen zur Linderung dieses Leids verstärkt werden müssten.
Fidan und Hussein, die sich über die Bedeutung einer umfassenden politischen Lösung zur Wahrung der territorialen Integrität und Unabhängigkeit Syriens sowie über die Notwendigkeit nachhaltiger Stabilität einig waren, stellten fest, dass Schritte zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Bagdad und Ankara sowie zur verstärkten Koordinierung mit regionalen und internationalen Akteuren in der Syrien-Frage unternommen werden müssten.