Stellungnahme aus dem Iran zur Übergangsregierung in Syrien

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums hat eine Erklärung zur Übergangsregierung in Syrien abgegeben. In der Stellungnahme hieß es: „Wir haben keine direkte Verbindung zur neuen Führung in Syrien.“ Der iranische Außenamtssprecher Baghaei erklärte zudem, dass man sich bezüglich Syrien im Dialog mit der Türkei befinde.

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Nach dem Sturz von Baschar al-Assad gab es eine Stellungnahme des Sprechers des iranischen Außenministeriums, Baghaei, zur in Syrien gebildeten Übergangsregierung. Während seiner wöchentlichen Pressekonferenz sagte Baghaei: „Wir haben keine direkte Verbindung zur neuen Führung in Syrien.“ 

Baghaei erklärte, dass man sich bezüglich Syrien im Dialog mit der Türkei befinde und sagte: „Wir führen sowohl regionale als auch multilaterale Gespräche über Syrien. Syrien ist eines der wichtigen Themen, die zwischen den beiden Ländern erörtert und besprochen werden. Die Türkei ist ein wichtiger Nachbar von uns, und unsere Beziehungen standen immer im Rahmen der Nachbarschaftspolitik. Bei Themen, bei denen wir uns nicht einig sind, können wir offen und klar kommunizieren.“

'DER IRAN HAT DEN VERHANDLUNGSTISCH NIE VERLASSEN'

In Bezug auf die Atomverhandlungen mit den USA in der neuen Ära wies Baghaei die Behauptungen zurück, dass das Team des neuen US-Präsidenten Donald Trump dem Iran Nachrichten bezüglich der Atomverhandlungen gesendet habe, und äußerte: „Ich habe keine Informationen darüber. Aber der Iran hat den Verhandlungstisch nie verlassen. Wenn die Gegenseite ihre Ernsthaftigkeit bei den Verhandlungen zeigt, können wir verhandeln, um die Interessen des Iran zu sichern.“

REISEWARNUNG

Baghaei sagte: „Aufgrund der aktuellen Lage in Syrien warnen wir unsere Bürger davor, nach Syrien zu reisen. In der letzten Zeit haben auch unsere Diplomaten und Militärberater Syrien verlassen. Ich glaube nicht, dass sich derzeit iranische Staatsbürger in Syrien aufhalten.“