Iran erhöht Verteidigungsausgaben im kommenden Jahr um das Dreifache
Das iranische Parlament hat den Haushalt für das kommende Jahr gebilligt, der eine Erhöhung der Militärausgaben um über 200 Prozent vorsieht. Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani betonte, dass militärische Bedürfnisse Priorität hätten, und äußerte sich zur Politik der USA in der Region.
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Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani bewertete bei einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Teheran die aktuellen Entwicklungen.
Mohajerani erklärte, dass im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr, der heute vom Parlament gebilligt wurde, alle Anstrengungen unternommen wurden, um die Verteidigungsbedürfnisse zu decken, und sagte: "Diesem Thema wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Aus diesem Grund gab es einen deutlichen Anstieg des Militärbudgets des Landes um über 200 Prozent."
Auf die Frage nach der Haltung Irans zu den Präsidentschaftswahlen in den USA antwortete Mohajerani: "Das Thema dieser Wahl betrifft das amerikanische Volk, und es ist für uns nicht von Bedeutung, welcher dieser beiden Kandidaten gewählt wird."
Mohajerani betonte, man hoffe, dass der künftige US-Präsident die nationale Souveränität anderer Länder respektiere und von einer Politik absehe, die zu Spannungen in der Region führe, und fügte hinzu: "Dies wäre zum Vorteil ihres eigenen Volkes. Jedes Mal, wenn die USA die Spannungen in der Region verschärft haben, haben sie ihre eigenen Verluste gesehen."
Mohajerani teilte zudem mit, dass der Bau einer Mauer an den Ostgrenzen des Landes zur Bekämpfung irregulärer Migration fortgesetzt werde und die Abschiebung von Ausländern ohne gültige Aufenthaltserlaubnis ebenfalls andauere.