Iran erörtert in der Schweiz Sanktionen und Atomprogramm mit Frankreich, Deutschland und Großbritannien

Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi erklärte im Anschluss an das in der Schweiz abgehaltene Treffen mit Frankreich, Deutschland und Großbritannien zu den Themen Sanktionen und Atomprogramm: „Es ist an der Zeit, dass die drei europäischen Länder und der UN-Sicherheitsrat eine richtige Entscheidung treffen und der Diplomatie Zeit und Raum geben.“

İHA

Der Iran ist in Genf, Schweiz, mit Frankreich, Deutschland und Großbritannien zusammengekommen, um die gegen ihn verhängten Sanktionen und sein Atomprogramm zu erörtern. Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi teilte nach dem Treffen über seinen Social-Media-Account mit, dass sie gemeinsam mit dem stellvertretenden Außenminister Majid Takht-Ravanchi an der Sitzung teilgenommen hätten, und erklärte: „Beide Seiten haben ihre Standpunkte zur Resolution 2231 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (UN) gegenseitig dargelegt.“

Gharibabadi betonte das Bekenntnis seines Landes zur Diplomatie und erklärte, man sei für eine diplomatische Lösung, die für beide Seiten von Vorteil sei. Gharibabadi sagte: „Es ist an der Zeit, dass die drei europäischen Länder und der UN-Sicherheitsrat eine richtige Entscheidung treffen und der Diplomatie Zeit und Raum geben.“

„KEIN RECHT ZUR ANWENDUNG“

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, äußerte sich gegenüber dem staatlichen Fernsehen zu den Gesprächen: „Heute hat der Iran bei den Verhandlungen mit den drei europäischen Ländern seine Forderung nach Aufhebung der Sanktionen und bezüglich der nuklearen Rechte klar an die europäische Seite übermittelt. Wir haben den Europäern mitgeteilt, dass sie rechtlich kein Recht haben, den Snapback-Mechanismus anzuwenden, und dass sie die Konsequenzen tragen müssten, sollten sie einen solchen Schritt unternehmen.“

Baghaei teilte zudem mit, dass eine Fortsetzung der Kontakte zwischen den Parteien in den kommenden Tagen vereinbart wurde.