Iran gibt Verschiebung der Gespräche in der Schweiz bekannt: Auf einen späteren Zeitpunkt

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, äußerte sich zu den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA.

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Der Iran hat bekannt gegeben, dass die für den 19. Juni in der Stadt Bürgenstock im Schweizer Kanton Nidwalden geplanten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA auf "einen späteren Zeitpunkt" verschoben wurden.

Baghaei erklärte, dass bei Bedarf notwendige Gespräche über Vermittler geführt würden. Er betonte, dass eine Information erfolgen werde, sobald die notwendigen Bedingungen für die Verhandlungen erfüllt seien, und bestätigte, dass die Gespräche in der Schweiz auf "einen späteren Zeitpunkt" verschoben wurden.

Baghaei unterstrich, dass für den Beginn der Verhandlungen die Umsetzung der Artikel 1, 4, 5, 10 und 11 des Memorandum of Understanding erforderlich sei und diese Umsetzung fortgesetzt werden müsse. Da das Memorandum bereits unterzeichnet sei, bestehe für die in der Schweiz geplanten Gespräche keine Dringlichkeit, so Baghaei.

"HANDELSSCHIFFFAHRT DURCH DIE MEERENGE GEHT WEITER"

In Bezug auf Berichte in einigen Medien, wonach die Straße von Hormus erneut geschlossen worden sei, stellte Baghaei klar, dass diese Behauptungen nicht der Wahrheit entsprächen. Er betonte, dass die Handelsschifffahrt durch die Meerenge dank der vom Iran bereitgestellten Sicherheitsmaßnahmen weiterhin stattfinde.

Baghaei erklärte zudem, dass Berichte, wonach der Iran die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) zur Inspektion iranischer Atomanlagen eingeladen habe, nicht korrekt seien. Er fügte jedoch hinzu, dass die Inspektionen bereits kontrollierter Anlagen, wie etwa des Kernkraftwerks Buschehr, fortgesetzt würden und sein Land sein Nuklearprogramm während der 60-tägigen Verhandlungsfrist beibehalten werde.