Iran: Israels Massaker hat die Spielregeln geändert
In einer Erklärung der iranischen Botschaft in Beirut zum jüngsten israelischen Angriff auf Beirut heißt es: „Israels Massaker hat die Spielregeln geändert“.
İHA
Aus dem Iran kam eine Stellungnahme zum israelischen Angriff auf Beirut. In einer Erklärung, die die iranische Botschaft in Beirut über ihren Social-Media-Account zu dem Angriff Israels auf das Hisbollah-Kommandozentrum in Beirut veröffentlichte, wurde der besagte Angriff verurteilt.
In der Erklärung hieß es: „Israels Massaker hat die Spielregeln geändert“.
Es wurde darauf hingewiesen, dass Israel zivile Wohngebiete auf der Grundlage unwahrer Behauptungen ins Visier nehme; zudem wurde erklärt, dass die Spannungen gefährlich eskaliert seien und Israel angemessen bestraft werden müsse.
„AUCH DIE REGIERUNG IN WASHINGTON IST AN DEM ANGRIFF MITSCHULDIG“
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani, verurteilte den Angriff in einer schriftlichen Stellungnahme scharf. Er betonte, dass Israel den Angriff mit US-Bomben durchgeführt habe und die USA somit an Israels Verbrechen mitschuldig seien. Kanaani erklärte: „Israel setzt seine Massaker, die es im Gazastreifen begangen hat, im Libanon fort und begeht dort Kriegsverbrechen. Die Regierung in Washington ist an diesem Angriff, der mit US-Bomben ausgeführt wurde, mitschuldig.“
Kanaani fügte hinzu: „Die Vorschläge der USA und einiger westlicher Länder zu Waffenstillstandsverhandlungen sind lediglich eine Täuschung, um Zeit zu gewinnen. Die Massaker des israelischen Regimes im Gazastreifen und im Libanon resultieren aus dem Schweigen der internationalen Gemeinschaft. Als Iran stehen wir an der Seite des libanesischen Volkes, des Staates und des Widerstands.“
„DIE HISBOLLAH SOLLTE WISSEN, DASS WIR AN IHRER SEITE STEHEN“
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte nach den jüngsten israelischen Angriffen auf die Hisbollah: „Die Hisbollah sollte wissen, dass wir bis zum letzten Moment auf dem Schlachtfeld an ihrer Seite stehen werden.“