Iran stellt neue Bedingungen für Verhandlungen mit den USA

Der Iran hat auf den Vorschlag der USA zur Beendigung des Konflikts mit detaillierten Bedingungen geantwortet, die die Öffnung der Straße von Hormus für den Handelsschiffsverkehr sowie bestimmte Zugeständnisse beim Atomprogramm beinhalten.

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Der Iran hat seine Antwort auf die diplomatischen Bemühungen der USA zur Beendigung der seit über zwei Monaten andauernden Konflikte über Pakistan an die US-Regierung übermittelt. In der Antwort der iranischen Führung wurden sowohl Forderungen zur regionalen Stabilität als auch Bedingungen bezüglich des eigenen Atomprogramms hervorgehoben.

Die Regierung in Teheran forderte für den Beginn von Friedensgesprächen zunächst eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten sowie die Aufhebung der Blockade der Häfen durch amerikanische Streitkräfte. Im Gegenzug wurde eine schrittweise Wiedereröffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe und eine Normalisierung des Schiffsverkehrs angeboten.

In Bezug auf das Atomprogramm teilte der Iran mit, dass ein Teil der Bestände an hochangereichertem Uran verdünnt werden könnte, während der verbleibende Teil unter die Aufsicht eines Drittlandes gestellt werden könnte. Sollten diese Bestände jedoch an ein Drittland übergeben werden, forderte der Iran Garantien für die Rückgabe des Urans, falls die Verhandlungen in Zukunft in eine Sackgasse geraten sollten. Die Forderung nach einem vollständigen Abbau der Atomanlagen wurde von iranischer Seite kategorisch abgelehnt.

Teheran signalisierte zwar Offenheit für eine zeitlich begrenzte Aussetzung der Urananreicherung, argumentierte jedoch, dass der von den USA vorgeschlagene Zeitraum von 20 Jahren zu lang sei und deutlich verkürzt werden müsse. Zusätzlich wurde vorgeschlagen, dass die Parteien eine 30-tägige Nichtangriffsgarantie abgeben und sich auf einen weiteren 30-tägigen Verhandlungszeitplan einigen sollten.