Iran stoppt Erdgaslieferungen an den Irak
Nach dem Stopp der Erdgaslieferungen aus dem Iran setzt der Irak bei der Stromerzeugung auf heimische Ressourcen.
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Das irakische Elektrizitätsministerium gab bekannt, dass die Erdgaslieferungen aus dem Iran vollständig eingestellt wurden, was zu einem Verlust von 4.000 bis 4.500 Megawatt im Stromnetz geführt hat. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen, da der Irak bei der Energieerzeugung in hohem Maße von Erdgas abhängig ist. Etwa ein Drittel des im Land produzierten Stroms stammt aus Kraftwerken, die mit aus dem Iran importiertem Erdgas betrieben werden.
Das Ministerium erklärte, dass man nach dem Stopp der Gaszufuhr in Abstimmung mit dem Ölministerium die Versorgung der Kraftwerke durch den Einsatz heimischer Alternativbrennstoffe sichergestellt habe und die Produktion unter Kontrolle gehalten werde. Diese Maßnahmen wurden ergriffen, um die Kontinuität der Energieversorgung zu gewährleisten.
Diese Situation in der Energieinfrastruktur des Irak verdeutlicht erneut die Anfälligkeit des Landes in Bezug auf seine Energiesicherheit. Die Behörden streben die Entwicklung langfristiger Strategien an, um die Abhängigkeit von ausländischen Energiequellen zu verringern.