Iran: Wenn das kein weiteres Beispiel für den Wortbruch der USA ist, was dann?

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, kritisierte die Erklärung des Weißen Hauses, wonach der Libanon nicht in die zwischen den Parteien erzielte Waffenruhe einbezogen sei, mit den Worten: „Wenn das kein weiteres Beispiel für den Wortbruch der USA ist, was dann?“

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Die Angriffe Israels auf den Libanon und die Haltung der USA in dieser Angelegenheit stoßen weiterhin auf Kritik der Regierung in Teheran.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, teilte auf seinem Social-Media-Kanal ein Video von der Pressekonferenz der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt.

Baghaei kritisierte Leavitts Äußerungen im Video, wonach die zwischen dem Iran und den USA erzielte Waffenruhe den Libanon nicht einschließe. Baghaei fragte: „Wenn das kein weiteres Beispiel für den Wortbruch der USA ist, was dann?“

Im selben Beitrag teilte Baghaei zudem die Erklärung des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif, in der dieser die zwischen den Parteien erzielte Waffenruhe verkündete. In Sharifs Erklärung wurde betont, dass sich die Parteien auf eine sofortige Waffenruhe in allen Regionen, einschließlich des Libanons, geeinigt hätten.

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf und der iranische Außenminister Abbas Araghchi hatten bereits zuvor in ihren Erklärungen dazu aufgerufen, die Angriffe auf den Libanon einzustellen. Die iranische Presse hatte berichtet, dass die Regierung in Teheran sich aus dem Waffenruheprozess zurückziehen könnte, falls die Angriffe auf den Libanon nicht gestoppt würden.