Iranische Delegation in Pakistan eingetroffen

Nach der Ankunft der iranischen Delegation in Pakistan wurde erklärt: "Wenn die USA die Vorbedingungen akzeptieren, werden wir verhandeln."

İHA

Die für dieses Wochenende in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad geplanten Gespräche zwischen dem Iran und den USA sind aufgrund der israelischen Angriffe auf den Libanon in Ungewissheit geraten, woraufhin nun eine Stellungnahme aus Pakistan erfolgte.

Der pakistanische Premierminister Shahbaz Sharif kündigte an, dass beide Länder morgen in Islamabad sein werden.

Sharif bezeichnete die geplanten Gespräche zwischen dem Iran und den USA als "historische Chance" und betonte, dass Verhandlungen statt Krieg angestrebt werden sollten.

Sharif sagte: "Morgen werden die Führungspersönlichkeiten beider Länder (USA und Iran) auf unsere Einladung hin in Islamabad sein, um zu verhandeln. Pakistan wird sein Bestes tun, damit die Gespräche erfolgreich sind, auch wenn dies eine schwierige Aufgabe ist. Das Ergebnis liegt in Gottes Hand."

VERHANDLUNGSBEDINGUNGEN DES IRAN

Die iranische Delegation unter der Leitung des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf ist in Islamabad eingetroffen.

Der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf hatte vor wenigen Stunden erklärt: "Vor den Gesprächen in Pakistan muss ein Waffenstillstand im Libanon erreicht werden." Ghalibaf hatte zudem geäußert: "Die eingefrorenen Vermögenswerte des Iran müssen ebenfalls freigegeben werden."

Die iranische Presse berichtete ebenfalls, dass die Gespräche aufgenommen würden, sofern die Vorbedingungen akzeptiert werden.