Iranische Quelle: Teheran wird sich bei Fortsetzung der Angriffe auf den Libanon aus dem Waffenstillstand zurückziehen

Eine Quelle, die gegenüber der iranischen Presse sprach, erklärte, dass die Regierung in Teheran sich aus dem mit den USA vereinbarten zweiwöchigen Waffenstillstand zurückziehen werde, falls Israel seine Angriffe auf den Libanon fortsetze.

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Nach den israelischen Angriffen auf den Libanon gab es eine bemerkenswerte Erklärung aus dem Iran bezüglich des mit den USA vereinbarten zweiwöchigen Waffenstillstands.

Eine Quelle, die gegenüber der iranischen Presse sprach, teilte mit, dass der Iran sich aus dem Waffenstillstand zurückziehen werde, falls Israel seine Angriffe auf den Libanon fortsetze. Die Quelle gab an, dass die Regierung in Teheran die Möglichkeit eines Rückzugs aus dem Waffenstillstand ernsthaft prüfe und dass das iranische Militär weiterhin Ziele für eine Reaktion auf die besagten Angriffe festlege.

Die Quelle äußerte sich zudem scharf gegenüber den USA und sagte: "Im Rahmen des zweiwöchigen Waffenstillstandsplans haben die USA zugestimmt, die Kämpfe an allen Fronten einzustellen, einschließlich derjenigen gegen den Widerstand im Libanon, doch das zionistische Regime hat den Waffenstillstand heute Morgen offen verletzt und intensive Angriffe auf den Libanon durchgeführt. Wenn die USA ihren tollwütigen Hund in der Region nicht kontrollieren können, wird der Iran ihnen dabei helfen, und zwar mit Gewalt."

Israelischer Luftangriff auf den Libanon

Der heutige Luftangriff Israels auf verschiedene Punkte im Libanon wird als der heftigste Angriff auf den Libanon seit Beginn der Konflikte zwischen den USA, Israel und dem Iran bewertet. Laut Berichten israelischer Medien, die sich auf militärische Quellen stützen, warfen 50 Kampfflugzeuge innerhalb von 10 Minuten etwa 160 Bomben auf 100 Ziele ab. Der libanesische Gesundheitsminister Rakan Nassereddine erklärte in einer Stellungnahme, dass bei den israelischen Luftangriffen im gesamten Libanon Dutzende Menschen ums Leben gekommen seien und Hunderte verletzt wurden. Der Generalsekretär des Libanesischen Roten Kreuzes, Georges Kettaneh, beschrieb die Lage im Land als "katastrophal" und gab an, dass sich zahlreiche Menschen unter den Trümmern befänden und in einigen Gebieten Gebäude vollständig eingestürzt seien.