Iranischer Beamter: Kein nukleares Leck in Fordo

Nach einem US-Angriff auf Fordo, eine der kritischsten Atomanlagen des Iran, wurde mitgeteilt, dass es in der Anlage zu keinem nuklearen Leck gekommen sei.

AA

Ein Beamter der Provinzverwaltung von Ghom, wo sich die Urananreicherungsanlage in Fordo befindet, gab gegenüber einem AA-Korrespondenten eine Erklärung ab.

Der Beamte erklärte: "Die Atomanlage Fordo wurde von den Vereinigten Staaten angegriffen und beschädigt, jedoch gibt es innerhalb und in der Umgebung der Anlage keinerlei nukleares Leck."

US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, dass sie Luftangriffe auf drei Atomanlagen im Iran, nämlich Fordo, Natanz und Isfahan, durchgeführt hätten.

Ein Beamter der Provinzverwaltung der Stadt Ghom, in der sich Fordo, die kritischste Atomanlage des Iran, befindet, hatte bestätigt, dass ein Angriff auf die Anlage verübt wurde.

Der stellvertretende Gouverneur von Isfahan, Akbar Salihi, der gegenüber den Medien des Landes sprach, hatte ebenfalls berichtet, dass es Angriffe in der Nähe der Atomzentren in Isfahan und Natanz gegeben habe.

Salihi hatte angegeben, dass detaillierte Informationen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben würden.

Andererseits hatte das iranische Staatsfernsehen, ohne die Nachrichten über die Angriffe zu bestätigen, gemeldet, dass die Anlagen bereits zuvor geräumt und die nuklearen Materialien an einen anderen Ort verlegt worden seien.