Irans Außenminister Araghtschi: Widersprüchliche Haltung der USA ist nicht mit Diplomatie vereinbar

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi kritisierte in einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow das Vorgehen der USA gegenüber dem Iran und erklärte: „Das rechtswidrige Verhalten der USA und die widersprüchliche Haltung ihrer Führung sind nicht mit dem Anspruch auf Diplomatie vereinbar.“

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Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi und der russische Außenminister Sergei Lawrow haben ein Telefonat geführt. Dabei wurden die jüngsten Entwicklungen in der Region, die Vorwürfe über Verstöße der USA gegen den Waffenstillstand sowie die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern erörtert.

Laut einer Erklärung des iranischen Außenministeriums informierte Araghtschi seinen russischen Amtskollegen Lawrow über die aktuelle Lage in der Region und erklärte, dass die USA den Waffenstillstand „kontinuierlich und wiederholt verletzen“.

„Haltung der USA ist nicht mit Diplomatie vereinbar“

Araghtschi kritisierte das Vorgehen der USA gegenüber dem Iran und wies darauf hin, dass die Eingriffe in iranische Häfen und gegen iranische Schiffe andauern. Er verwies dabei auf den Vorfall mit dem Frachtschiff namens Touska, bei dem das Schiff gestoppt und die Besatzung festgehalten wurde. Araghtschi betonte: „Das rechtswidrige Verhalten der USA und die widersprüchliche Haltung ihrer Führung sind nicht mit dem Anspruch auf Diplomatie vereinbar. Der Iran wird die Haltung der Gegenseite genau beobachten und die notwendigen Entscheidungen treffen, um seine nationalen Interessen und seine Sicherheit zu schützen.“

Betonung der regionalen Stabilität

Während des Gesprächs wurde zudem die Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Russland zur Gewährleistung von Frieden und Stabilität in der Region hervorgehoben. Araghtschi bedankte sich bei Russland für die Bereitschaft zu Konsultationen, die darauf abzielen, die regionale Stabilität zu stärken und gemeinsame diplomatische Initiativen fortzusetzen.