Irans Außenminister Araktschi dementiert Berichte über direkten Kontakt zu den USA

Der iranische Außenminister Abbas Araktschi hat Berichte zurückgewiesen, wonach er in direktem Kontakt mit Steve Witkoff, dem Nahost-Sondergesandten des US-Präsidenten Donald Trump, stehe. Er erklärte, sein letzter Kontakt mit Witkoff habe vor dem Angriff auf den Iran stattgefunden.

12punto

Der iranische Außenminister Abbas Araktschi hat auf Behauptungen reagiert, wonach der Iran in direktem Kontakt mit Steve Witkoff, dem Nahost-Sondergesandten des US-Präsidenten Donald Trump, stehe.

Araktschi erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto: „Mein letzter Kontakt mit Herrn Witkoff fand statt, bevor sein Chef beschloss, die Diplomatie durch einen weiteren rechtswidrigen militärischen Angriff auf den Iran zu töten.

Jede gegenteilige Behauptung dient lediglich dazu, die Akteure am Ölmarkt und die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.“

Behauptungen über „direkten Kontakt“ in westlichen Medien

In den letzten Tagen waren in westlichen Medien verschiedene Berichte über einen angeblichen direkten Kontakt zwischen dem Iran und den USA aufgekommen. Die in den USA ansässige Nachrichtenseite Axios hatte behauptet, dass eine direkte Kommunikation zwischen Witkoff und Araktschi bestehe und dass zwischen den beiden insbesondere Nachrichten zur Beendigung des Krieges ausgetauscht worden seien.