Irans Außenminister Araktschi für Atomverhandlungen mit den USA nach Oman gereist

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, gab bekannt, dass Außenminister Abbas Araktschi für Atomverhandlungen mit den USA nach Oman gereist ist. Ziel sei es, eine faire und würdevolle Einigung zu erzielen.

12punto

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, gab bekannt, dass Außenminister Abbas Araktschi an der Spitze einer diplomatischen Delegation in die omanische Hauptstadt Maskat gereist ist, um im Rahmen der Atomverhandlungen mit den USA Gespräche zu führen. In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto betonte Baghaei, das Ziel dieser Kontakte sei es, "eine faire, für beide Seiten akzeptable und würdevolle Einigung in der Atomfrage zu erreichen".

Unter Hinweis auf negative Erfahrungen in der Vergangenheit erklärte Baghaei: "Die Nichteinhaltung früherer Verpflichtungen, der militärische Angriff im Juni und die ausländischen Einmischungen im Januar letzten Jahres sind uns noch vor Augen. Daher sehen wir uns stets in der Pflicht, die Rechte der iranischen Nation einzufordern. Gleichzeitig tragen wir jedoch auch die Verantwortung, keine Gelegenheit auszulassen, um Diplomatie zu nutzen, um die Interessen der iranischen Nation zu sichern sowie Frieden und Stabilität in der Region zu wahren."

Baghaei dankte den Nachbar- und Regionalstaaten, die mit Verantwortungsbewusstsein und Sensibilität eine Rolle bei der Gestaltung des Prozesses übernommen haben, und fügte hinzu: "Wir hoffen, dass auch die US-Seite mit Verantwortungsbewusstsein, Realismus und Ernsthaftigkeit an diesem Prozess teilnimmt."

Witkoff und Kushner in Katar

Der Nahost-Sondergesandte des designierten US-Präsidenten Donald Trump, Steve Witkoff, sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sind vor den für morgen geplanten Gesprächen mit dem Iran in Oman in die katarische Hauptstadt Doha gereist.